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Briefe ûn Bvnstetten.
Jam vide curas aqniïone sparsas ;
Mens TÍri sortis sibi constat, utrumSerius lcthi citiusve tristisAdrolat hora.
Der Marschall Richelieu ist in eine dreitägigeSchlafsucht gefallen, da er dann zwar hörte und -lebte, aber kein Zeichen des Lebens geben konnte.Indessen hörte er seine Kinder mit großer Freude |lüber die Theilung sich berathen. Am dritten Abendstand er auf. Da sprach er zu ihnen: Nun ichsehe, wie ihr mich liebet, werdet ihr nicht übel neh-men, daß ich mir eine Gefährtin meines Alters zu-lege, welcher es auf mein Leben ein wenig mehrankomme. Ging zu einer Wittwe, einer Frau vonSchönheit und Verstand, welche unglückliche Zeitenstandhaft ertragen, heirathete sie, in ihrem Zssten,in seinem 85 stcn, und schöpfte ihr 100,000 Thlr/und 20,000 Psd. Einkommen. Dieß vor einigenWochen.
Hast du je einen so drollichten Bundbrief ge-sehen? Im Jahre 1520 vereinigte sich der frän-kische und rheinische Adel folgender Artikel: „Item,die Pfaffen fleischliche Buben zu nennen, den Bannzu achten wie das Schnattern einer Gans, denPapst für eine Eidechse zu halten, seine Cardinälefür Teufelsapostel, seinen Hof für die Vorhölle;item, wenn die Bettelmönche Käs fordern, ihneneinen vierpfündigen Stein nachzuwerfen, Pedellen,die die Bannbriefe bringen, die Ohren abzuhauen, *und wenn man einem geizige» Pfaff etwas nimmt,es zu achten, als träte man auf einen Würfel."
Schreibe mir schnell; und, liebes Glewi, dochkein Esprit ! Glückselig unser Freund Horatius,daß er nicht hat müssen zu Genf speculiren! DenMmtex 81 in Preußen oder hei djri