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Briefe an Donstetten.
selben andern von mir gegeben haben muß; best®mehr trachte ich, durch Mäßigkeit und Arbeit michzu überwinden, und, um mir desto weniger zu er-lauben, verbiete ich mir alles.
Man hat mir vorgeschlagen, jungen Töchternim Winter 1781 ein Collegium zu lesen, aber ichfurchte, dieses würde mir zu'viele Zeit rauben,denn es ist schwer, deutliche Begrisse von Staatund Krieg solchen Gemüthern beizubringen.
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Genf den 8 Mai so.
Unbeschreiblich erschöpft mich diese unendlicheRevision meiner Vorlesungen; da ich zumal nichtglauben kann, daß dieselben Beifall finden, odermeine Mühe geschäht, und anders als nach derGoldwage abgewogen werde. Wenn ich dieser Be-schäftigung jährlich 5 Monate widmen müßte, ichentsagte lieber, wo möglich, den Studien, welchezu kennen und große Aussichten sich vorzusetzenweit unglücklicher, als die Unwissenheit ist, wofernMangel und Fesseln dieselben auszuführen täglichhindern. In der neuen englischen Geschichte un-terdrückt mich die Mannigfaltigkeit und Größeder Sachen. Ich würde krank, wenn solches nochacht Tage dauerte. — Ein junger Gallatin vongroßem Fleiß, guten Studien, Anschein richtigerUrtheilskraft, und stillen guten Sitten, welcherauch mein Zuhörer war, aber wegen seiner Armuthvom 5ten Jahre an von einer Jgfr. Pictet mitedelmüthiger Freigebigkeit auferzogen worden, istaus Gefühl der unvermeidlichen Abhängigkeit, woriner als -Gouverneur oder dgl. würde leben müs-sen, ohne etwas zu sagen, mit einem Freund nachPhiladelphia.