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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

sen schönen Straßen fehlt jenes Gewimmel unsrerBienenrepublik Genf; St. Gervais ist mir lieber,als der P erlacher Platz.

Im folgenden Franken, Nürnberg, Tbüringen.Vollendet in Saalfeld.

?. 8. Warum ich doch das Geld immer vergesse(die Garnison von 150 Mann zu Augsburg ver-wundre ich mich nicht, Übergängen zu haben)! dieVermögenssteuer beträgt Procenr, die Reichenkommen mit sog fl. ab, doch versteuern sie nochdas Unbewegliche; die Nachsteuer ist in gleichemVerhältniß angelegt worden; fast auf alles ist sehrstarkes Umgeld. 500,000 fl. mögen das Einkom-men ausmachen; die Stadt hat fast kein Gebiet;5 Familien besitzen als Einsaffen unter fremdenHerren so viele Obervogteien.

Uhrmacher sind auf benachbarten Dörfern, diemeisten Ingredienzien, ja zur Spedition vieleganze Uhren, kommen ihnen von Genf, —

15 .

Leipzig, den s/^ 80-

Nicht heute von Franken, nicht von Thüringen;meine Freude vernimm, deutsch reden zu hören,meine Freude, höfliche Nationen zu sehen, sächsischeLuft zu athmen, die alles grün macht und belebt,und nahe bei dem Lande zu seyn, wo —

Friedrich oder Gott durch ihnDas große Wert vollbracht,

Gebändigt hat das stolze WienUnd Deutschland frei gemacht.

Mehr und mehr, je näher ich Berlin komme,wächst die Bewunderung Friedrichs auch beim