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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

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Niedrigsten vom Volk. Raynal spricht nicht soberedt, wie der sächsische Bauer, der gerührt zumir sprach: „DerPreuß, der ist ein ganzer Kerl.so ist kein König." So wahr sprach dieser, wiejener Gelehrte, mit welchem ich von Friedrich sprach,und welcher denselben mit Lambert verglich.

Ein Jubel war mein Buch und Brief für Frie-drichs Grenadier. Gehen Sie, schrieb er mir, aufdem geradesten Wege nach den Landen des großenMannes, dem es an einem Tacitus fehlt, in diefriedliche Hütte seines alten Grenadiers, zur größ-ten Freude des Wiedersehens, in die offensten Armeder Freundschaft. — Morgen also zu Glcim. Onoctes, coenacque deüm !

Aus Mauvillens Brief: die Uebersetzung seyschwer, weil auch Tacitus schwer französisch zu ge-ben; ihn aber ermuntere die Schwierigkeit, dieLiebe der Freiheit und Achtung für den Verfasser.

Aus Büsckings wöchentlichen Nachrichten: Ber-lin, am 18 Sept.: Boston (Bern): Herrn I. M.G. d. S —. „Helvctiens oft beschriebene Geschichteerscheint in einer alt-neuen, sehr würdigen Gestalt,vorgetragen von einem feurigenMann in kraftvollerSchreibart, welche der alten schweizerischen Tapfer-keit und Kriegesart gleicht; da folgen Sachen aufSachen, Gedanken auf Gedanken so schnell, daßdie ganze Seele des denkenden Lesers in Bewegunggesetzt und in Aufmerksamkeit erhalten wird. Derkurze und männliche Ausdruck ist zwar oftmalsrauh, dunkel und nicht grammatisch richtig, alleinman gewöhnt sich bald daran, und alsdann gefällter so, als ob er nicht anders lauten müßte. Nurder Verfasser selbst wird sein Buch so übersetzenkönnen, daß es nichts von der ihm eigenen Kraftund Dorzüglichkeit verliert; jeder andere hüte sich