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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

das fruchtreiche Schwaben und diebayerische Gränze.Sand, sumpfige Wiesen, weite und elende Land-straßen durch Haiden, zwischen Hügeln voll jenerWälder, wo alte Germanier heilige Eichen anbe-teten, und neue zur Prrforce-Jagd ihrer Fürstenfröhnen — so zeigte mir die Morgenröthe die frän-kischen Gegenden; auch ist Franken besondersarm. — Ansbach, welchen die Clairon beherrscht,sieht sein Land nicht, bezieht viel und hat wenigeein armes Volk, eine kleine Casse und reiche Mini-ster. Fette Schweine seh ich doch, auf dem Sandegelingen die Erdäpfel, die Landstädte scheinen artig,aber ich weiß nicht, was das Volk hindert, amschwäbischen Fleiß und an Verschönerung dieserseiner so altbevölkerten Lande. Kaum sah ich je-mand wvhlgeklcidet; auch die Gesprächigkeit hörthier auf. Zu Schwabach ist nur Ein Haus schön,es war eines Doctors und ist feil; auch die Nach-barschaft aller solcher Städte verkündigt wenig Flor.

Auf diesen Reisen war mit mir ein junger Mace-domer, 5 Meilen vom Olympus geboren. In seinenAugen, im Oval seines Gesichts erkannte ich den Grie-chen; auch war sein Deutsch vocalreich, sein Aus-druck lebhaft; Witz besaß er, sein Land rühmte,einiges vergrößerte er, in diesem allem wie dievorigen Griechen. Den Ruhm derselben kannte er;es ist aber Gregorius dem Nazianzener gelungen,Homer seiner Nation zu entwenden ; wo das Altgrie-chische, wie von Italienern das Latein gelernt wird,wird ersterer als orthodor Achillis Sänger vorgczo-ge«; die olympischen Spiele rühmte dieser sehr, aberalle Jahrhunderte warf er durcheinander, ließ Sach-sen zu Athen studircn, in Olympia Kaiser käm-pfen, Alexander den Großen mit Nicolas, einemSohn Dar«. Nun lernen die Griechen zu Ka-storia, wo er her ist, ferner in EpiruS ynh ist