ssctefe an Bonstetten.
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Coburg also erhob sich vor Alters einsam überThäler voll zerstreuter Wohnungen; wir kennendieß. Eine Landfürstin soll einen Maierhof ange-legt, oder erweitert haben, Coburg eigentlich ei-nen Kuhberg bedeuten. Stach und nach entstanddie Stadt unten am Berg; hier bis nach Cronach,.dort bis Hildburghausen, da ringsherum keineStadt ist, ist Coburg der Mittelpunkt eines gro-ßen Bezirkes, der hier kauft und verkauft, wiewenn Fabriken dort wären! Reiche Bauern undBürger (von 100, von 150,000 fl.) tragen sichanders nicht als die bemittelten im SanenlandeDer Fürst ist arm; desto freier sein Volk. Esist bemitlcidenswürdig, den Fürsren von Coburgmit jenem von Hildburghansen in fast gleichemUnglück zu sehen; der Ursprung war die Unvor-sichtigkeit Ernst des Frommen, Herzogen vonGotha , Herrn aller dieser Lande, welcher diesel-ben unter 7 Söhne getheilt, als würden, diesenicht fürstlich wollen haushalten, oder als könntedas Einkommen 7 Höfe nähren. Zu wissen, daßzwar die Domänen beträchtlich sind, aber nichtsvom Volke willkürlich, sondern alles auf Bewilli-gung der Deputirtcn vom Adel und Städten ge-hoben wird (Landstände sind unter armen Herzo-gen mächtig); zu Coburg dürfte sich die Vermö-genssteuer auf sünfthalb Procente belaufen. Al-lein Hildburghausen preßte nicht bloß nach deut-scher Art, es hatte auch zuweilen Pompadours,und überhaupt ist Oekvnvmie etwas Antimonar-chisches; die Unterthanen folgten, sagen die Be-nachbarten, dem Beispiel seiner Sitten, un dnunkommt nach und nach Volk und Fürst in nn weder-bringlichen Ruin. Coburg lebt väterlich und wirth-schaftlich bei seinem Volke, ißt mehr nicht, als dreiGe-richte, und hat selten viele Tafelgenossen, ist auch in