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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

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rich den Bürgerstand vor allen Licenzen der Sol-dateska schützt; es liegt aber dieses Bataillon seit1713, dem Jahre seiner Stiftung, hier, und bestehtmeistens aus Landleuten; die Landleute, die Gü-terbesitzer, die einen Acker im Lande zum Vater-land haben, sind allemal der Kern des Heers ge-wesen; die Bauart in der Stadt scheint schlecht,ist aber ökonomisch der Brauerei gemäß eingerich-tet; nun zwar fällt letzteres sehr, aber nur wegendes Aufkommens der ausländischen Getränke;weislich hat aber der König diese und allen Ver-brauch der Reichen mit Accise» belegt, da hin-gegen Bauern weniger als irgendwo die Landes-last fühlen; gleicher Grundsatz leuchtet aus demganzen Regierungssystem hervor, und eben dar-um wird er verleumdet, weil die Edlen zu unsreisen, das Volk hören wir nicht. Hinter demDom wohnt Gleim, stadtkundig als Canonicusund Domsecretarius , als Anakreon aber und alsTprtäus hier fast incognito ; mich empfing er injener Galerie, wo die Bildnisse aller seiner Freundehängen, wo niemand hinkömmt, als wer durchein gutes Buch oder gute Thaten sich diesen Platzerwirbt; hier rührte mich, in der Mitte von allen,seinen besten Freund zu erblicken, den Kleist,von dem wir hierauf tausendmal sprachen undtäglich wieder anfingen; hier hängen Wieland,Lessing, Mendelssohn, der Graf von Wernigerode,der General Stille, Bürger, Aacobi, hier werdebald auch ich seyn; neben diesem Zimmer ist un-sere Bibliothek, in einem Schranke stehen dieBritten, wovon dein Gray in der schönsten Aus-gabe; in einem die Franzosen, vor allen Voltaire;hier die Wälschen, deren viele, wie auch nochmehrere der Deutschen, mir ganz unbekannt wa-ren; der Galerie gegenüber (alles aber liegt voll