Briefe an Bonstettep.
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als eine aus meinem Wege geräumt, und würde,wenn ich hier bliebe, mir eine mannichfaltigereGesellschaft, als irgend einer, in kurzem gesam-melt haben. Schon bin ich überzeugt, daß diegroße und todte Gesellschaft meine Hauptschulenseyn müssen, und ich verbessere durch erste täglicheinige Vorstellungen, aufdie die letztere mich verleitethatte. Gelingt es hier nicht, so gelobe ich mirauf immer Genf und Paris, arbeite zu Genf undschreibe zu Paris.
Das Deutsche und Friedrich beschLstizt mich, sodoch nicht, daß die Fortsetzung meiner Historie ver-säumt würde. Da ich alles Schweizerische habe,studire ich nun die Geschichtschreiber der HäuserOesterreich, Burgund, Frankreich, Savoyen und Vis-conti, nebst Sforza, denn wenn alles um dieSchweiz her lichter wird, fallen die Strahlen auchin die Schweiz, und bald wird keine Ecke meinesGemäldes dunkel noch unbestimmt seyn, sonderndas Mittelalter, wie es war, stark, simpel, bis-weilen abenteuerlich vor die Augen des Lesersgebracht werden.
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Berlin, d-n ”/*8 So .
Da der Hof bald kommt, gehe ich nicht nachPotsdam.
Die Zauberei der Freundschaft war über michnie mächtiger, als in diesen Tagen, da ich deinenBrief erhielt; einen solchen Geist, diese Wärmedes Gefühls, diese schone Mannichfaltigkeit anTugenden und Kenntnissen, finde ich bei meinemtrauten Freunde allein, ich bin überzeugt, daß wirmit unsern Musen uns überall eine Welt schaffenkönnen, und einer des andern Welt seyn wird.
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