106 Beobachtungen über Geschickte,
Griechen, als Flaminius die Fesseln von Romüber das Meer brachte. Besonders enthusiastischwar Athen zur Zeit Demetrius Poliorketes. DieLasterhaften reden am meisten von Lugenden, diesie am wenigsten besitzen; die Gewissenlosesten sinddie größten Heuchler, Noch nie haben die Euro-päer. mit solcher Wärme von der Freiheit geredetund geschrieben, als zu unserer Zeit.
188.
Von der Monarchie.
Die Westgothen wählten ihre Könige, hat-ten so viele Unruhen als die Franken, und wur-den bezwungen. Der fränkische Thron war erb-lich und steht noch.
187.
Durch seine zufälligen Vorzüge glaubte sich derAdel in Schweden von eignen Verdiensten dispen-sirt, und haßte den König, ohne beim Volk sichbeliebt zu machen; woraus nach einiger Erschütte-rung des Reichs der Untergang seiner großen Ge-walt erfolgte. Gustav Trolle war ein solcher Mann.
Mit der Ausrottung dieses alten Adels, wel-cher in der alten Regierung gesessen, und Ansetznbeim Volk besaß, sing Christiern die Zerstörungder Freiheit Schwedens an; denn der Despotismusist dem Adel gefährlicher, als die Republik.
188 .
Die ersten Stuarte überließen das Seewesendem Adel, welcher, zufrieden mit der Ehre, dieArbeit Piloten überließ. Als das Volk in dieGemeinschaft trat, wurden die Britten bereits zuCromwells Zeit Herren der See.
189.
Der königliche Hofstaat erhält das gemeine