152 Johannes von Mütter Briefe.
steller theilen: Sie oder ich, einer schriebe dc»Text, der andere die Noten. Große, Hauptichrift-steller wollte ich wohl bekommen, die kleinern (sel-rencrn) könnten Sie hinzusetzen. Oder wollten Sie,(das wäre unendlich besser!) wollten Sie allein dermittlern Geschichte diese Wohlthat erzeigen?
Wird S. 115 der Allg. nord. Geschichte, Kjö-len nicht ein wenig zu schnell Sevoberg? Soll-ten die Römer ein Gebirge mitten im Land wohlschon gekannt UNd gemessen (immcnsus nee ni-phaeis jugis minor) haben? — Es wäre etwaswerth, rvenn Sie die ganze Abhandlung biö S. ri>4.in 5u Seiten concentrirt und, mit kurzen kritischenNoten, nichts als sämmtliche Stellen der Altenvom Norden von Moses bis hinunter aufs MediumAeviim hätten abdrucken lasse». Wie kömmt's,daß Sie's nicht thaten?
Hans Jacob Rüg er schrieb um 1600 eine„Chronik« der Stadt Schaffhausen," und die mei-sten Eremplare gehen bis mo, 6», 70. So schriebSamuel die Geschichte seiner Zeit und die vonihm benannten Bücher gehen bis einige 40 Jahrenach seinem Tod. Nüger sammt allen seinen Au-sätzen heißt bei nns gleichwohl der Rüger, der'Name ist sppollstivum geworden. So hießen Sa-muels Bücher mir allen ihren Zusätzen SamuelsBücher bei den Hebräern.
Oriental. Bibl. Il, 76. Mir däucht, ein soge-nanntes vitiurn grammaticale im Hebräischen istallemal eine Empfehlung der Leseart. Es ist wahr-scheinlicher, der Eopist habe das Ungewöhnlichezu etwas Gewöhnlichem corrigiren wollen, als dasGegentheil.
Seit ». 1000 kenne ich nun unsre Geschicht-schreiber aus der Maßen wohl. Keiner ist größer,keiner hat mehr simple Wahrheit, als der Vater