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Johannes von Müllen Briefe.
innigen, „aber mit theologischen Recensionen wolleer nichts mehr zu schasirn haben."
Die Recension war unter andern auch HerrnSpat ding zu Gesichte gekommen, der den Tonderselben ebenfalls mißbilligte. Müller, der diesenehrwürdigen Mann unter den Berlinischen Theolo-gen vorzüglich hochschätzte, schrieb ihm darüber fol-genden Brief, welchen Spalding sehr freun dlichbeantwortete:
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A'n Hrn. Propst und Consistoriàth Spal-ding in Derlin.
Schaffhausen, 51 Oct. 1 7 7e:
Hochwürdiger 'Herr!
Hochgeehrtester Hr. OCRath!
In einem Mißverständnisse, welches über meineDestkungsart und Charakter' gar leicht einen nach-tbeiligen Schatten verbreiten oder wohl gar öffent-liches Aergerniß geben könnte, wende ich mich., amliebsten an einen Mann, von dessen christlichem,,menschenfreundlichem Herzen ich mit der bestenZuversicht Unparteilichkeit, «nd im Fall ich michrechtfertigen könnte, Vertheidigung gegen boshafteÄnschwärzungen meines Namens erwarte— an Sie.
I» gehöre unter die aufrichtigen-Forscher derWahrheit, welche ich warm genug liebe, um allenzeitlichen Vortheilen, wenn es Vothtisevn sollte,ihrentivegen zu entsagen. Daß aber nicht jeder,welcher sie sucht, sie allemal finde — daß man. beider redlichsten Absicht schädliche Fehltritte machenkann — daß bei dieser Schwäche der Mensche» Ir-rende Toleranz und Belehrung verdienen — weißein Spalding, ohne daß ich's Ihnen sagen darf. Die
Resul-