Johannes von Mütter Briefe.
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Resultate meiner Untersuchungen, insofern sie denchristlichen Glauben betreffen, waren folgende: Jesusist ein göttlicher Gesandter, gekommen zur Reforma-tion des abgefallenen und verdorbenen Menschenge-schlechts, größer als alle, welche sind und seyn wer-den Seine Religion ist ganz praktisch und lehrt.uns eine Moral, welche sich bei keinem Plaro, Le-uvphon oder Cicero so »»gefälscht, nachdrücklich undvollständig findet. Aur Versiegelung einer Lehre,welche das Glück des Erdbodens machen sollte, ist ergestorben, hat aber, durch ein Wunder des Herrnder Natur aufgeweckt, durch dreizehn redliche Män-ner sein System den Menschen predigen und Aber-glauben und Zügellosigkeit der Sitten zugleich stür-zen lassen. Der seiner Lehre folgt, ist in dieserWelt und in der Unsterblichkeit, zu welcher wirberufen sind, die ich mit inniger wahrer Rührungmeines Herzens und mit Preis des Gottes, dermir meinen Geist gegeben, annehme und sehnlicherwarte — glücklich. Es ist Schade, daß die Men-schen diese göttliche Masse mit so vielem menschli-chen Sauerteig verdorben haben, und es ist diePflicht aller wahren Freunde Jesu, sie von demsel-ben nach und nach zu säubern ». s. w. Die Kürzemeiner Zeit erlaubt mir nicht, über andere Anfielunsers allerheiligsten Glaubens mich zu erklären.Bis dabin habe ich bei dieser aus der Bibel gezo-genen Religion Beruhigung gefunden; wurde auch,wenn Gott mich rufen sollte, mit Freudigkeit nochheute vor seinem Angesicht in diesem Glauben vorGott erscheinen. Ich fühle, daß ich vom ScböpferTriebe empfangen habe, welche gute Thaten wirkenkönnten, und ich werde mich sehr glücklich schätzen,wenn ich künftig noch mehr, als bisher geschehenkonnte, mein Christenthum durch gute Thaten do-cumentiren kann.
Z. v. MüLerS sämmtl. Werke, XXXYIÍ.
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