Johannes von Mütter Briefe.
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schon, ihre Sitten und Gesellschaften sammeln,als unvollkommene, halbe Geschickten schreibenwill, bin ich auf zwei Wissenschaften weit aufmerk-samer geworden: auf die Pädagogik, wo ge-schickte Beobachter die nackte menschliche Natursehen; und auf die Zoologie in der Naturhi-« fiorie. In der Schöpfung ist eine ununterbrocheneordentliche Gradation; gewisse Thiere sind unserenächsten Verwandten, und Beobachter ihrer Sit-ten und Einrichtungen konnten 8em!na der mensch-lichen Psychologie in ihnen finden. „Aber die Thieresind vom Hauch der Gottheit nicht angewehet?"Woher wissen wir das? woher wissen wir mit Ge-wißbeit die eigentliche Beschaffenheit selbst unsererSeele? Nach den Grundsätzen derer, welche dieThierseelen läugnen, wollte ich leicht den Me-terialismus auch der Menschenscele wahrscheinlichmachen können *).
Mein iiellum Cimbricutn hat in der Schweizunerwartet viel und lauten Beifall gefunden,von Männern, an welche ich nicht schrieb, dieich nie kannte, deren Fach Kritik sonst gar nichtist; z. B. vom Landvogr Engel, dem Geographen,Oekonomen, Weltweisen, u. a.
*) Der SSerf. war immer ein großer Liebhaber vonHausrhieren, und aufmerksam auf ihre Sitten undLebensweise; wovon in den Briefe» an mich bis-weilen etwas vorkommt sz. B. VI, 206). Er hatt«sie gewöhnlich bei sich im Zimmer, erlaubte ihnengroße Freiheiten und war sehr sorgsältig für ihre Er-haltung. Eine kleine Sammlung merkwürdigerErzählungen von den Trieben der Thiere ließ er sichdurch seinen Bedienten in ein Buch zusammen-schreiben. H.