Johannes von Müller Briefe.
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genauesten und detaillirtesten gelesen. Mendelsohnaber sieht nichts als Wetterleuchte» des Verstandesund Nicolai bittet mich, ihn nicht ohne viele Ein-schränkung in der Bibliothek zu rühmen. NichtenSie doch zwischen Mendelsohns gemachtem System —und meinem Gefühl. Sah ich etwa mit kran-ken Augen?
Die Idee eines Buchs vom gegenwärtigenHelvetien, Füßlins und mein Name auf derStirne — wie gefällt Ihnen die? Wir gehen aufsRathhanS, ins Comptoir, in die Kirche, lauschenvor dem Lehrstuhl des Professors, besuchen denHandwerker, den Pflüger und den Hausvater,Bibliotheken, Schulen, alles.
Der Beifall, den mein Helium Cimin-icum inder Schweiz findet, macht mich wirklich sehr geneigt,die Origines Helveticas herauszugeben, mit derburgundischen Geschichte fortzufahren, und bisauf uns herunter die helvetische Geschichte zu er-schöpfen. Ich kann weit kommen, bis ich 60 Jahrehabe. Andere Kenner haben in der Schweiz ebenso, wie Engel *), von dem Buch geurtheilt und ichlache daher in stolzer Ruhe, wenn Meuscl mir
*) Engel hatte an einen Dritten geschrieben : „OH Ireavec un plaisir indicible le bellum cimbricumde Mr. Müller. J’ai oie étonné' de la lecture im-mense et de ? érudition prodigieuse de Fauteur, deson jugement, de son arrangement, et surtoutencore de la beauté du style, si bien adopte' aux su-jets historiques. Je n’cn ai guùrcs vù de pareilchez les auteurs nouveaux, ct je puis dire que cesIX feuilles valent autant que IX volumes de plu-sieurs autres auteurs.“