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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
Seite
176
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176 Johannes von Müller Briefe.

Theil nehmen, die nun, da wir leben, im prote-stantischen und katholischen Deutschland, in derSchweiz, in Frankreich nach und nach, selbst in derLombardei, zu Venedig, im Neapolitanischen, inder ganzen cultivirten Welt, mit dem Eifer, dessenihre Wichtigkeit sie werrh macht, getrieben werden.In einigen Jahren würde ich nachdrücklicher undmit der Constdenz des besten Erfolges in den preu-ßischen oder andern Staaten, vielleicht mehr durchAnleitung und Aufsicht, als durch eignen elemen-tarischen Unterricht bei erwachsener Jugenddieß Geschäft befördern. Ich bitte Siedln. Fr.,da ich als Mensch mein Wort nicht brechen, auchals guter Bürger daö Vaterland nun nicht verlas-sen, als Freund aller nützlichen Projecte und alsVerehrer Friedrichs des Großen meine Dienstezwar aufs künftige anbieten, nicht aber auf eine be-stimmte Zeit versprechen kann — den würdigen Män-nern, welche mich nach Berlin gewünscht haben,meinen ganzen lebhaften Dank zu bezeugen, Ihnenalle meine besten Dienste, wenn ich dergleichen inmeiner Entfernung denselben einzeln oder bei derAusführung nützlicher Einrichtungen leisten könnte,anzubieten, Sie zu versichern, ich werde durch un-ausgesetzte Bemühungen, mich aufzuklären und zumDienst der Menschheit tüchtig zu machen, IhrerAchtung werth zu machen trachten; ich bitte Sie,mich denselben zuletzt in Ihr Andenken, und sollte,wie ich nicht hoffen darf, ein Anlaß sich geben, Sr.Majestät in Dero Gnade zu empfehlen. Da Sieund ich, wie ich vermuthe und hoffe, lebensläng-lich unsere Verbindung fortsetzen werden, so werdeich durch Sie meine wenigen Kräfte, wenn sie mehrzu meiner Disposition stehen, immer anbieten kön-nen. Sollten mehrere Männer-, wie Sie, einigeVerbindungen mit mir anzufangen mich würdigen,

so