Johannes von Müller Briefe.
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der.tiefsinnigsten Philosophen (ob er gleich nochnichts geschrieben, d. i. herausgegeben) in einemfranzösischen Auszng umgeschmolzen und vortreff-lich commentirt. „Mit der Hälfte der Entdeckun-gen Lamberts, sagte mir Herr Tremblep, hatte sichein Franzose den Ranz eines der größten Männererworben, und hätte ,usm 7 toXX>jç ipavrcarias feinenEinzug auf dem Helikon gehalten." —
A. d. Herausg. Der Minister Herr vonZcdliz hatte Müllers Helium Cimbricum ge-lesen und darüber in einem Brief an Herrn Mc-ri a n geurtheilt: „Dieses Buch gefallt mir, von„der Vorrede inclus, an gerechnet; ich weiß aber„nicht, ob unsere wenigstens deutschen Gelehrten„den Vertrag nickt zn lebhaft finden, um deßhalb„allzu lebhaft finden würden, weil man als-„dann eine Voltairische Unrichtigkeit eher vcr-„murhct und Wahrheiten dem Witz geopfert„worden zu seyn fürchtet. Aber das lasse ich an„seinen Ort gestellt, und bin überzeugt, baß,„wenn alles, was man im Buche nicht sieht, so„wie das darin zu Findende, ist, daß alsdann„Herr Müller ein «ehr guter Rector seyn wird."— Er verspricht ihm 800 Rthlr. Gehalt, undwenn der Svjáhrige H einiu s stürbe, nzg, nebstfreier Wohnung u. a. „Herrn Iselins Lob seyeine mächtige Empfehlung, auch beim König."Merian dachte schon damals ungemein freund-schaftlich für Müllern. Der Minister begehrte,daß Nicolai einen zweiten Versuch mache, Mül-lern an diese Stelle zu ziehen.
1782 bot eben dieser Minister, da Herr Merianund mehrere von Müllers Freunden, auck derKronprinz, seine Anstellung in Berlin lebhaftwünschten, ihm eine Lehrstelle in der lateini-schen Grammatik an eben diesem Gymnasium