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Johannes von Müller Briefe.
Infanten von Parma, gab in München dem Papstmeine Reisen *). Der Papst lobte sie assai e molto.
Schließen Sie aus dem, was ich hierüber ge-schrieben , was ich thun würde in einem Krieg einesGustav oder Friedrich für die allgemeine Freiheit.
Es geht ein Gerücht, welches für des KönigsGesundheit schreckt. Für sich hat er genug gelebt;das Uebrige weiß, der den Plan der Welt hat. Wenner über kurz oder lang stirbt, liebster Freund, soverzeihen Sie mir, wenn ich wenigstens vierzehnTage lang nicht schreibe. Ich weiß, daß Sie vorallen andern dieses mir vergeben werden.
Ich habe diese acht Lage die alten Taktiker undIngenieurs gelesen. Ich bekümmere mich zwarmehr um die, die die Maschinen regierten, als umsie selbst, weil die Waffen ändern, Geist und Muthbleiben; doch war mir H e ro merkwürdig, weil erbeiläufig viele Betrügereien der damaligen Priestererklärt. Vor allen hat Julius Asricanus (ob-wohl so verdorben) inich unterrichtet; die militärischeMenschlichkeit war damals ganz unbekannt; nämlichum die Zeit, als die Sitten verfielen, und Gift fürKriegskunst galt. Schauder ergriff mich bei diesenteuflischen Vorschriften.
Hierauf las ich einige alte Astronomen, weil siebeiläufig die Fabel erzählen. H pg in ist hierin ge-lehrt.
Nun beschäftigen mich die Rustici. MarcuSCa to, der zwar nicht ohne Tadel ist, nimmt ein,wegen der Natur und alten Sitten - Einfalt. V a r r ojst für mich ein wahres Vergnügen.
Heut aber umarme ich Sie herzlich, und eile zuder Eroberung der Alpen unter Augusius. —
*) Reisen der Päpste.