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Johannes von Müller Briefe-
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An den Herrn Geh. N. Fr. H. Zacobi inDüsseldorf.
Lasset, r» Zebr. 178 !.
Ich müßte mich über mein Stillschweigen schä-men, vortrefflicher Freund, wenn ich gesund ge-wesen wäre: aber vvm erste» Tag dieses Jahres anwar ich fast vier Wochen in einem solchen Anstandder Erschöpfung meiner physischen Kräfte, daß ichbisweilen kaum die gewöhnlichsten Sachen thunkonnte; und eben so lange seither durch eineKrankheit an den Augen eingeschlossen und oftund lange von Büchern und von der Feder entfernt.Beides kann ich keiner übermäßigen Verwendungmeiner Kräfte zuschreiben, und also hierin keineVorwürfe gegen mich selber suchen. Vermuthlichwird nun sich alles bessern, da die Luft rein undmein Gemüth getroster wird. Auch hoffe ich, imApril meine Freunde an der Aar und Rhonewieder zu umarmen: auf wie lange, weiß der All-wissende allein; ich habe mir abgewöhnt, Plane zumachen, seit mir mehrere zu großem Glück miß-lungen. Uns ist gegeben unsere Schuldigkeiten zuerfüllen; rechts und links dürfen wir nicht sehen;die Ausammenordnung der Umstände ist Gottes.
Georg Förster (ein seltener unter den heuti-gen Gelehrten, empfindlich für alles Gute im Him-mel und auf Erden, ein Freund ohne Falsch) hattemir die Erinnerungen schon gegeben. Sie ge-fallen mir fast noch besser, als das Etwas*):erstlich, weil jede Entwicklung einer guten Wurzel
*) Etwas, das Lesstng gesagt hat.