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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Ins gemein. 1ee

5. Item/ ſo die Schwalben an den Seen/ Weyhern und Baͤchen miteinem Geſchrey umfliegen/ zeiget es Regen n..

6. Item/ wann die Gaͤnſe mit Geſchrey ſich zur Speiſe nahen.

7. Wann die Mucken üuͤbel beiſſen.

8. Wann die Spinnweben in der Windſtill umfliegen.2 9. Wann die Flammen am Liecht ſchwartz ſcheinen/ bedeuttt kuͤnfftig

ngewitter.

10. Wann die Schaf⸗Heerden ſehr muthwillen.

11. Wann die Rindergegen Mittag ſehen/ die Fuͤſſe ſtets lecken/ undbyuͤllend zu Stall gehen/ zeiget Regen an.

12. Wann die Hunde in die Erde graben/ und am Morgen heulen/ zei-get groß Ungewitter an.

13. Wann das Dach am hellen Sonnenſchein tropffet.

14. Niedrige Wolcken.

1 5. Schwer Haupt am Menſchen/ und ſich der Schmertzen reget/ undman viel nieſſet/ und einen das Ungezieffer beiſſet/ bedeutet Regen.

16. Wann Flocken auf dem Waſſer fahren.

12. Wann wenig Aſchen an den Kohlen haͤnget.

18. Wann die Blumen ſtarck riechen.

212. Wann die Bienen den Immen⸗Stoͤcken zufliegen/ oder ſich unterdie Baͤume verſtecken/ oder nicht weit vom Stock fliegen.vhe Wann die Kroͤten und Wuͤrme aus der Erden ſteigen/ bedeutet es

21. Wann die Kaͤlber geilen.

22. Wann die Maͤuſe faſt greinen und grunſten.

23. Wann die Kraniche fruͤhe kommen.

24. Wann die Flamme im angezuͤndeten Liecht ſtill brennet/ ohne al-les Spraſſeln, ſo iſt die Lufft geneigt zu trockenem Wetter/ ob es ſchon ge-ſchiehet im naſſen Wetter.

25. Wanmm die Raben offt gehen/ oder das Maul gegen die Sonneauffſperren/ und ſitzen auf Baͤumen des Morgens/ und breiten ihre Fluͤgelund Federn aus/ ſo geben ſie zu erkennen/ daß die Lufft will ſchoͤn und tro-cken werden.

26. Wann die Eule des Abends viel Geſchrey macht/ ſo verhofft ſietrocken Wetter.

22. Wann die Holtz⸗Tauben im Wald ungewoͤhnlich fingen/ undWeyhen hoch in der Lufft fliegen/ und mit einander ſpielen/ bedeutet ſchoͤnWetter. 2 iij 28. Wan!]