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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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75. Wann das Feuer ſpraſſelt oder funckelt/ ob es ſchon mit Aſchen be-decket iſt/ oder die Aſche waͤchſt zu Hauff/ und faͤllet bald in Stuͤcken zuſam-men ohne alle Urſache; Oder/ wann ein wenig Aſche an einer Kohle abfaͤllet:So iſt man Regen gewiß gewaͤrtig.

76. Wann es im Felde oder in der Lufft rauſchet/ und man weiß keine Ur-I darzu/ ſo iſt es ein gewiß Zeichen/ daß ein ſtuͤrmender Regen kommenwird.

77. Wann die Hitze im Fruͤhling/ Sommer oder Herbſt einen Tag ſchnel-ler und hefftiger/ als die andern/ auf die Menſchen und Viehe faͤllt/ ſo brennetoder ſticht ſie nach Regen. 1

28. Wann das trockene Laub von den Baͤumen/ klein Stroh/ Laub/oder andere dergleichen leichte Maten wird von einem Winds⸗Wirbel/ oderSturm in die Lufft gefuͤhret/ und Suͤden⸗Wind iſt/ ſo iſt Regen vorhanden.

79. Wann man die Glocken weit laͤuten hoͤret/ und der Wind gegen Suͤ-den wehend/ ſolches nicht verhindert/ bedeutet ebenmoͤſſig Regen.

80. Wann mandie bluͤhende Wieſen oder Gaͤrten weiter/ als man ſon-ſten pfleget/ in klarem Wetter riechet/ ſo iſt es ein Zeichen/ daß es bald regnenwerde.vn 81. Wann die Saͤtten auf den Inſtrumenten ſich anziehen und zer-

pringen.

g2. Item/ wann ſich Thuͤren und Schloͤſſer uͤbel auffſchlieſſen laſſen/ undgesſ. was Holtz⸗Werck iſt/ enger wird/ ſo bedeut es feuchte Lufft undRegen⸗Wetter.

83. Wann lederne Guͤrteln/ Schuh⸗Riemen/ und dergleichen Bandeeinſchrumpffen und kuͤrtzer werden/ iſt ſolchesein Anzeigen des Regens.

84. Wann man ein groß Diſtel⸗Haupt auf dem Felde abnimmt/ wannes vollkommen aufgewachſen iſt/ verwahret es an einer trockenen Staͤtte/ unddieſes ſchlieſſtt ſich von ſich ſelbſten zu und bekommt alſo gleichſam eine an-dere ſo will ſie ſich/ ihrer natuͤrlichen Eigenſchafft nach/ vor dem Regenverwahren.

85. Wann man auf ebenem Felde ſehr weit um ſich ſehen kan/ und die Er-de ſcheinet ſchwartz/ ſo bedeutet es Norden⸗Wind: Iſt aber die Farbe weiſſeroder bleicher/ als ſonſten gewoͤhnlich/ ſo will Su3ͤden⸗Wind wehen.

86. Wann Dinge in der Ferne groͤſſer und dicker erſchemen/ als zuvor ge-woͤhnlich/ und die Augen deſſen keine Urſachen ſeynd/ ſo erwartet man Suͤden-Wind und Regen. 1

87. Wann Pflaumen⸗Federn/ Laub/ oder andere dergleichen Dinge beyſtillem Wetter hin⸗ und her fliegen/ ſobedeutet es Sturm⸗Wetter.

88. Wann Tiſche/ Kaͤſten/ und ctahr von Bechen⸗ Ho,

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