durch das gantze Jahr. 99
1 b Donnert es/ wann der Mond in der Waag iſt/ ſo ſollen alle Fruͤchteverderben.
16. Wann es am Tage Matthei gut Wetter iſt/ ſo hofft man auf dasfolgende Jahr guten und vielen Wein.
17. Donnert es in dieſem Monden um Michaeli/ ſo bedeutet es groſſeWinde/ viel Obſt und Baumfruͤchte.
18. So viel Reiffen oder Froͤſte vor Michaeli kommen/ ſo viel Reiffen ſol-nen auch auf folgende Walpurgis kommen.
III. Im Weinmonat.
1. Wann das Laub den vorigen und dieſen Monat nicht gerne von denBaͤumen fallen will/ ſo iſt ſich eines harten Winters/ und kuͤnfftigen Som-mer viel Geſchmeiß und Rauppen zu beſorgen.
2. Wann der erſte Schnee faͤllt/ ſolle man von demſelbigen Tage an/ bißan den nechſten Neumond/ die Tage zehlen; So viel nun derer ſeynd/ ſo offtſolle in folgendem Winter das Wetter aufthauen.
3. Ingleichem: So viel Tage von dem erſt⸗gefallenen Schnee biß aufden verdergehehhem Monat geweſen/ ſo viel Schnee ſollen denſelbigen Win-ter fallen.
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mgg—
Von der Witterung.
IV. Des Winters.I. Im Wintermonat.
1. Wann man um Allerheiligen Tag einen Holtz⸗Span aus einer Bu-chen ſchneidet; Iſt derſelbige trocken/ ſo wird ein warmer Winter: Iſt er naß/ſo wird ein kalter Winter.
2. Wann die Gaͤnſe auf Martini im Trocken gehen/ ſo gehen ſie auf Wey-henachten im Pfuhl/ 8 contra.
3. Wann der Winter naß iſt/ ſo iſt der Fruͤhling trocken; Iſt aber derWinter trocken/ ſo iſt der Fruͤhling naß.
4. Wann manam St. Andrzæ Abend ein Glaß mit Waſſer fuͤllet/ undlaͤſſet es ſtehen/ laufft es uͤber/ ſo kommt ein naß und feuchtes Jahr/ wo nicht/ſo kommt ein duͤrres. 1
5. Wann des Winters das Waſſer die Eiß⸗Schollen auf das Land fuͤh-ren/ daß dieſelbige liegen bleiben/ ſo bedeutet es/ daß ein gutes Jahr folge.
6. Wann im Winter der Schnee von den Daͤchern thauet/ und langeZapffen von Eiß hangen bleiben/ ſo hoffen die Weiber auf langen Flachs.
Wann es auf Martins⸗Tag naß undpfliſchericht iſt/ ſo folget ein an-be ſtaͤndiger Winter.8. Wann auf Martins⸗Tag die Connecheinetſ kom̃t ein hamt WintteN ij— n
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