1 Claff. X. Vot der Witterung
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gute Achtung auf das Gewitter/ dann aus dieſem urtheilen ſie vom Herdſtnd Wein.
6 11. Wann im Auguſto viel Sonnenſchein iſt/ ſo iſt gute Hoffnung zum
Wein/ darzu helffen auch um dieſe Zeit die hell⸗geſtirnte Naͤchte.
12. Wann es regnet in dem erſten Flug des Auguſts/ oder in die erſteKorn⸗Stoppel/ ſo wird fuͤr Weyhenachten kein harter Winter.
I11. Im Herbſtmonat.
1. Wie es auf Michaeli wittert/ alſo wittert es auch auf den Chriſt⸗Tag.
2. Wann die Vögel vor Michalis nicht ziehen/ ſo wird vor Weyhe-nachten kein harter Winter/ und iſt ſich noch eines warmen Wetters zu
verſehen.8 3. Wannes auf Michaelis regnet/ ſo wird kein harter Winter vor Wey-henachten; Hierauf mercken die Schaͤfer mit allem Fleiß/ dann ſie alsdannder Fuͤtterung weniger beduͤrffen.
4. Wann es die Nacht vor Michaelis ſchoͤn hell iſt/ ſo erſchrecken dieSchaͤfer/ dann es ein kalter langer und hefftiger Winter wird.
5. Wie Reiffen vor Michaeli gefallen/ alſo fallen ſie nach Walpurgis;e kommen ſie zeitlich vor Michaelis/ ſo kommen ſie langſam nachWelpurgis.
6. Wann die Eich⸗Aepffel fruͤhe/ als um Michaeli/ und mit groſſer Men-ge wachſen/ ſo kommt ein fruͤher und zeitlicher Winter fuͤr Weyhenachten/Und mit vielem Sehnee.
7. Auf die zween erſten Tage des Herbſt⸗Monats/ geben die Wein-Gaͤrtner fleiſſig Achtung/ dann nach dieſem Gewitter judiciren ſie auch vomHerbſt und Wein.
1 8. Wie der neue Herbſt⸗Schein eintritt/ alſo wittert es den folgendenPerl l.
9. Wann in dem Herbſt in den Eich⸗Aepffeln Spinnen gefunden wer-den/ ſo bedeutet es ein gar ungluͤckſeliges Fahr. Wann aber eine Fliege dar-innen/ ſo bedeutet esein mittelmaͤſſiges Jahr. Wann aber eine Made dariniſt/ ſo kommt ein fruchtbares Jahr. Wo aber nichts darinn iſt/ ſo bedeu-tet es Sterben.
10. Wann die Voͤgel im Herbſt feiſt ſeynd/ ſo kommt ein kalter Winter.
11. Ein ſchoͤner klarer Herbſtbringet einen windigen Winter.
12. Wann es ſpat in den Herbſt donnert/ ſo folget gern Theurung.
6 13. Wann die Rofen im Herbſt noch einmal bluͤhen/ ſo bedeutet esSterben.
14. Wann das Laub in Herbſt⸗Zeiten langſam von den Baͤumen faͤllet/
ſo werden auf den kommenden Sommer viel Rauppen.
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15. Don-