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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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vorzubereiten. Ueberdics war er in Ungewißheit, was in seiner rechtenFlanke, wo sich das Gefecht allmälig näher an den Morast von St. Gondzog, vorging: die Vorsicht gebot daher, die Kampfbegicr zu zügeln, under mußte sich mit dem Beschießen des Feindes aus einer einzigen Batterie* * ),jener zuvor geretteten der leichten russischen Gardecavalleric, begnügen. DieMarschälle waren inzwischen von ihrem Wahne, derKaiserNapoleon rückezur Hülfe heran, zurückgekommen, und setzten ihren Rückzug auf Allementfort, wo sie um neun Uhr des Abends das Lager bezogen. Auch aufdiesem Wege halten sie, obschon nur von leichter Reiterei verfolgt, nochvieles Heergepäcke verloren.

An diesem, für die verbündete Reiterei so ruhmvollen Tage, warenzwei französische Divisionen vollkommen vernichtet worden, und die Corpsder Marschälle Marmont und Morticr hatten gleichfalls eine ungeheureEinbuße erlitten. Der Gesammtvcrlust der Franzosen in den für sie sounglücksvollen Ebenen von Fere-Champcnoise betrug sechs Generale"), und8000 Mann an Gefangenen, 60 Geschütze, mehr als 350 Pulverwagen, undeine große Menge von Lebensmittcln und anderen Armecbedürfniffen. DieZahl der Todten ist unbekannt ***). Die Verbündeten verloren ungleichweniger, doch ist nicht genau ermittelt wieviel, ja die Angaben schwankenzwischen 400 und 4000 Mann an Todten und Verwundeten-s).

Das Treffen von Fcrc, Champenoise erleichterte die Eroberung vonParis; denn wenn die Divisionen Pacthod und Amcy nicht vernichtet, dieArmee der Marschälle nicht um 10,000 Mann -s-s) vermindert, ihre Artillerienicht um 80 Geschütze verringert worden wäre, so hätte es geschehenmögen, daß sie die französische Hauptstadt lange genug vertheidigten, damitNapoleon anlangen konnte, und jedenfalls würde der endliche Sieg der !Verbündeten für sie viel blutiger geworden sein. Außer der verderblichen iSicherheit, mit welcher die Marschälle ihrem Unglücke selbst entgegeneilten,außer dem Fehler, welchen Mortier beging, indem er den GeneralPacthod, statt ihm den Befehl zu schicken, sich unverzüglich nach Fere,

*) Würtcmbergische» Werk, ll. S. 2, Spalte 3.

") Außer den S. 150 erwähnten, auch der General Jamin, dessen Gefangen-nehmung S. 144 dieses Bandes berichtet wurde. Plotho, 111. 379, giebt die Zahlder gefangenen französischen Generale auf neun an, nennt aber die drei anderen nicht.

***) koeb giebt, II. 392, den Gesammtverlust der Franzosen zu 9000 Mann,darunter 5000 Todte und Verwundete, ferner zu 60 Kanonen, und zu mehr als350 Pulverwagen an; das würtembergische Werk, >l- S. 2, Spalte 3, zu achtGeneralen, 60 Kanonen und 8000 Gefangenen; Plotho, 111. 373, Völderndorff,IV. 8, elfte Beilage, S, 318, und Michailofsky-Danilefsky, II. 118, zu neunGeneralen, 80 Kanonen, und 10,000 Mann an Gefangenen. Es ist sehr denkbar,daß bis zur Nacht mehr Kanonen aufgebracht wurden, als die 60 in unserem Texteerwähnten.

-j-) Zweitausend nach Michailofsky-Danilefsky, II. 118, 4000 nach Iloel>, II. 393.Das würtembergische Werk (ikiä.) giebt nur einen Verlust von 3 bis 400 Mannan Todten und Verwundeten an, und scheint dabei keineswcgcs nur das vierte undsechste Corps zu berücksichtigen, denn es giebt den Verlust der würtembergische»Reiterei einzeln,zu sechs Mann an Todten, und zu vier Offizieren und 32 Mann anVerwundeten an.

-j-f) Soviel wenigstens, da liocl» den Verlust an Gefangenen, Todten und Ver-wundeten selbst zu 9000 Mann angiebt.