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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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Wlastoff von der Division Mesenzoff verfolgten lebhaft den Feind, undder Wald war nun im Besitze der Russen.

Jetzt, gegen elf Uhr des Vormittags, verkündete Kanonendonner rechtsdie frohe Botschaft des Anlangcns des schlcsischcn Heeres auf dem rechtenFlügel. Aber der linke, unter dem Kronprinzen von Würtembcrg,bestimmt die linke Flanke des Centrums zu decken, war noch sehr ferne.Diese Deckung wurde durch die Marschrichtung der Generale Gotschakoffund Pahlcn aus Bagnolct und Montrcuil, wo sie das Fußvolk desDivisionsgcnerals Arrighi zunächst gegen sich hatten, einstweilen hinläng,lich bewirkt.

Vorrücken der Garden und Reserven.

Um acht Uhr*) des Morgens war der Kaiser Alexander von Bondyauf dem Schlachtfclde bei dem Könige von Preußen und dem Ober-befehlshaber Fcldmarschall Fürsten Schwarzenbcrg eingetroffen. Zu dieserZeit wußte man bereits, daß die Mitwirkung des rechten Flügels erst gegenMittag, die des linken erst am Nachmittage erfolgen könne. Auch wares nach Allem, was man bisher von den französischen Strcitkrästen sichentwickeln gesehen, klar, daß der Feind auf seinem rechten Flügel zu starksei, um durch die Truppen des sechsten Armcccorps allein geschlagen werdenzu können. Ja man mußte sogar besorgen, daß die Dörfer Pantin undRomainvillc wieder in Feindes Gewalt geriethcn. Geschah das, so wares nicht unmöglich, daß sich der Kampf in dem Grade verlängerte, daßParis diesen Tag nicht mehr bezwungen werden konnte- Langte dannNapoleon in der Hauptstadt, wenn auch allein, an, so war es gewiß,daß er dem moralischen Elemente des Widerstandes eine nach Potenzengesteigerte Kraft gegeben haben würde**), und dann möchte, wenngleichParis endlich doch am zweiten Kampftage fiel, der Sieg durchaus nichtvon der Art gewesen sein, daß die Verbündeten Frankreich und seinenKaiser von einander so trennen konnten, wie es wünschcnswcrth war, umeine neue politische, den Krieg endigende Phase herbeizuführen. Es warsonach entscheidende Schnelligkeit nothwendig, und der Kaiser Alexanderzögerte keinen Augenblick, einzuwilligen, daß, runden Ausgang der Schlachtzu sichern, seine Garden und Reserven sogleich in den Kampf geführt wurden.

Graf Barclay deTolly hatte schon früher auf Andringen desPrinzen Eugen von Würtembcrg die Garden und Reserven aus ihrenCantonnirungen aufbrechen lassen und nach Bondy in Marsch gesetzt.Nachdem ihm der obccwähnte Beschluß bekannt geworden, befahl er: „Essolle die zweite Grcnadicrdivision***) die linke Flanke des sechsten ArmeecorpSunterstützen; die erste Grenadierdivisions-) bis auf die Anhöhe vor demGehölze zwischen Pantin und Romainvillc vorrücken, und daselbst die dritte

*) Michailofsky-Danilcfsky, ll. 155.

**) Vergleiche das S. 338 dieses Bandes hierüber Gesagte.

***) Paskiewitsch.ck) Tschoglikoff.