Band 
Erster Band.
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Julius Romauus.

sich nach dem unter dem gemeinen Volke üblichen Ausdruckdemselben mitgetheilt.

Ehemals stand auf diesem Platze mitten in einer großenWiese ein Gebäude, welches zum Stalle für die Pferde desFürsten diente, der durch die Annehmlichkeit der Lage ange-zogen, hier eine Wohnung von geringem Umfange zu habenwünschte. In wenigen Monaten ließ Julius Romanus einkleines artiges nur leicht aus Ziegelsteinen aufgeführtes Hausaus der Erde emporsteigen, welches dem großen Palaste, vondem wir nachstehend eine kurze Beschreibung mittheilen wollen,seine Entstehung gab.

Das Hauptgebäude dieses Palastes bildet in seinem Grund-riß ein vollkommenes Viereck von beinahe 180 Fuß auf jederder vier Seiten von außen. Das Innere das Hofes ist eben-falls ein großes Viereck von ungefähr 120 Fuß. Dieser Hofhat zwei Eingänge, wovon der Haupteingang in einem großenThore mit einem Bogen in Bossage besteht, und in ein mitSäulen geziertes Vorhaus führt. Der andere Eingang auf.einer der Nebenseiten hat drei Thore ebenfalls mit Bogen inBossage.

Der Aufriß dieses Palastes, sowohl von außen als imInnern des Hofes, besteht bloß in einer Drdnung dorischerPilaster, welche mit Ausnahme der Winkel, wo sie gekuppeltsind, sonst allenthalben durch glcichweite Zwischenräume voneinander entfernt stehen. Sie erheben sich auf einem Uetersatzeund zieren mit vieler Regelmäßigkeit die Pfeiler einerFensterreiheim Erdgeschosse und einer obern Reihe kleinerer Fenster. DieBossagen und regelmäßig behauenen hervorstehenden Werk-stücke sind hier allenthalben auf eine so geschickte als sinnreicheWeise angewendet. Die Felder von Bossagen in der unternEtage sind so vertheilt, daß eine Abwechslung von Pfeilern undFensteröffnungen die Schwerfälligkeit derselben mindert und ihreEinförmigkeit unterbricht. Die regelmäßig behauenen hervor-