Band 
Erster Band.
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Julius Romanus.

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stehenden Werkstücke, eine Art weit weniger vorspringender Bos-sagen von einem leichtern Effekte sind für die Attika vorbehal-ten. Die ganze Masse ist mit einem schönen dorischen Ge-simse mit Dreischlizen und Metopen gekrönt. Man kann in derThat kaum etwas Verständigeres und Regelmäßigeres sehen.

Von dem großen Hofe, wo man statt der Pilaster eineOrdnung gekuppelter Wandsäulen findet, gelangt man in einprächtiges Vestibül, welches die Italiener nennen und

das in den Garten geht. Die Fa^ade dieser Seite stellt einPeristyl von 12 Säulen dar, welche zwei Reihen in derTiefe bilden, und gekuppelt sind. An die mittlere Säulen-weite stößt eine Brücke, welche zwei Wasserbecken trennt. Jen-seits dieser Brücke befindet sich ein Parterre mit Gewächshäusernund anderen Gebäuden der Nützlichkeit umgeben; es endigtsich in einer großen kreisförmigen Partie, welche nach Artkims, durch nischknförmige Räume getheilten Theaters gebautist. Das Ganze hat eine Länge von 550 Fuß.

Das Innere des Palastes 1L würde Stoff zu einer un-ermeßlichen Beschreibung in einem Werke liefern, dessen einzi-ger Zweck wäre, zu wissen, welchen Nutzen ein großer Maleraus seiner Kunst zur Verschönerung der Gebäude ziehen könne.Wirklich verdient dieser Palast als ein einziges Muster inder neueren Architektur gerühmt zu werden. Kein andererhat, wie uns scheint, das Glück gehabt, von einem und demnämlichen Künstler erbaut und gemalt zu werden. Er hateben dadurch, daß die Construktion und die Verzierung voneinem und demselben Genie ausgegangen, das besondere Ver-dienst, daß man es völlig unentschieden lasten muß, ob hierdie Malerei der Architektur, oder diese der Malerei unterH^-?ordnet war. Beide vereinigt scheinen das Werk einer undder nämlichen Schöpfung zu seyn.

Wir wollen die Reihenfolge verzierender Erfindungen durch-gehen, deren Urheber Julius Romanus war.