Band 
Erster Band.
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Scmsovino.

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das Gebäude umgibt, welches von dem schönsten Marmorerbaut und mit Statuen und Basreliefs von der schönstenAusführung geziert ist. Der Plan war, die drei anderen Sei-ten des Glockenthurms mit ähnlichen Gebäuden zu umgeben.

Bei der Wiederherstellung der heiligen Geist-Kirche wurdeSansovino mit dem Chor und der Fayade beauftragt, die ergegen 1542 mit dem glücklichsten Erfolg ausführte. Zur ^nämlichen Zeit baute er für Johann Delphine» einen der schön-sten Paläste Venedigs , an dem großen Kanal bei St. Sal-vator. Der Hof und die Treppe sind wegen der Schönheitihrer Verzierungen, so wie das Ganze Innere wegen seinerglücklichen Eintheilung besonders merkwürdig.

Im Jahre 1501 wurde nach den testamentlichen Verfü-gungen des Kardinals Zeno, Neffen des Papstes Pius II. die Kirche cki 8an lautino begonnen. Aber Trotz der An-strengungen derjenigen, welche den Bau unternommen, warim Jahre 1533 das Gebäude bei Weitem noch nicht voll-endet. Die Ursache dieses Verzugs war der Mangel an Fonds.Man verkaufte endlich mehrere Häuser aus dem Nachlasse desStifters und beauftragte Sansovino das Denkmal zu beendi-gen und am Ende desselben die Kapelle hinzuzufügen, dieman wegen ihrer außerordentlichen Schönheit dort allgemeinbewundert. Ungeachtet aller Sorgfalt des Architekten, seineComposition dem Uebrigen der Kirche anzupassen, zeichnet dieseKapelle sich dennoch durch ihren herrlichen Geschmack sehr Vor-theilhaft vor jener aus, wo Nichts von Reichthum und Prachtden Absichten des Stifters zu entsprechen scheint.

Um das Jahr 1545 beschäftigte sich Sansovino , die gro-ßen Arbeiten an dem Bibliothekgebäude zu vollenden. Es warauf der andern Seite nur noch der Theil zu wölben, welchendie drei Verwaltungsbureaur einnahmen. Aber kaum wardas Gewölbe beendigt, so stürzte es ein. Man schrieb diesenZufall verschiedenen Ursachen zu: nach Einigen der Fahrlässig-