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Man hält ihn für den Urheber des Plans dieses großen Ge-sammtganzen, welches aus vier abgesonderten Gebäuden besteht,die aber durch einen gemeinschaftlichen Hof verbunden sind,welcher geräumig genug ist, daß die Fuhrwagen auf allenSeiten mit der größten Bequemlichkeit einander ausweichenkönnen. Außer den sinnreichen Eintheilungen im Innern undder Sorgfalt für die Aufbewahrung und Erhaltung des Gertreides, bemerkt man hier noch mit Verwunderung eine dorischeSäulenordnung an einem Gebäude, das man sonst allenthalbennur der Routine eines Gebäudeunternehmers überlassen zumüssen glaubt.
Wenn man selbst nur eine kurze Notiz über jedes Gebäude,über jeden Palast in der Stadt und auf dem Lande gebenwollte, womit Galeazzo Alessi Genua und seine Umgebungenverschönert, müßte man nothwendig einen bloßen biographischenArtikel zu einem großen Werke ausdehnen. Um eine Ideevon seinem Talente zu geben, werden wir daher, ohne Aus-wahl, denn hier ist keine zu treffen, sondern nur zufällig die-jenigen von seinen Gebäuden hier ausheben, die eine kurzeBeschreibung zulassen.
Die Ltrassa uuovn kann, wie schon erwähnt worden,gleich einer Menge prächtiger und großer Paläste Gcnua's,als ein Werk Galeazzo Alessi's betrachtet werden. Man be-, wundert hier unter Anderen den Palast Grimaldi, von außenmerkwürdig durch den Charakter von Größe und Einfachheit,durch welche die Paläste Roms sich auszeichnen. Aber dieLage der Stadt mußte dem Genie des Architekten mehr Man-nichfaltigkeit, mehr pittoreske Partien von einer originellernComposition eingeben, als man anderwärts findet. Auch derMarmor, der ihm bei seiner Construktion zu Gebote stand,begünstigte jene glänzenden Erfindungen von Treppen, Säu-lenlauben und Gallerien, wo der Lurus des Stoff's der Kunsteinen erhöhten Werth verleiht. Dieß ist in dem Palaste