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Grimaldi bei der prächtigen Gallerie der Fall, welche an denHof stößt und zu ver Treppe führt. Sie besteht aus einerReihenfolge von Säulen, über die sich Bogen erheben, welchekleine, von Marmor erbaute Kuppeln bilden. Der nämlicheGeschmack, der nämliche Reichthum herrschen in der Loggiader ersten Etage.
Der kleine Palast Brignola (8tracka nuovissima) bieteteinen anmuthigen und zugleich sehr verständigen Plan dar.Die Treppe ist sehr glücklich in der Mitte herrlicher Säulen-lauben von weißem Marmor angebracht. Der Eintritt vondieser Treppe in die erste Etage macht durch eine, ihrer letztenWendung gegenüber künstlich angebrachte Loggia einen herrlichenEffekt. Galeazzo Alessi wußte die Reichthümer seiner Kunstund die Hülfsmittel seines Gcnie's nach der Größe und Wich-tigkeit seiner Gebäude sehr richtig abzumessen. Der äußereAufriß dieses kleinen Palastes bietet nur solche Schönheitendar, welche von einer' richtigen Uebereinstimmung zwischenallen Maaßen und zwischen dem Ganzen und seinen Detailsabhängen.
Die meisten berühmten Architekten des sechzehnten Jahr-hunderts haben, laut ihrer Geschichte durch die Vermehrungder großen Paläste, welche die Zierde Italiens sind, Beweiseeiner sehr merkwürdigen Fruchtbarkeit ihres Genie's abgelegt,wobei man besonders den Geist und den Geschmack bewundernmuß, mit welchen sie, unter Befolgung gewisser, natürlichgleichförmiger Typen, dennoch die größte Mannichfaltigkeit andenselben anzubringen wußten. Aber Keiner bedurfte dieserKunst mehr, als Galeazzo Alessi . Denn wenn die Anderenin mehreren Städten, oder in den verschiedenen Quartierender größten Städte zu bauen berufen waren, mußte er hin-gegen, in den Ringmauern einer Einzigen und in dem gege-benen Raume von zwei Hauptstraßen eingeschränkt, noch weitmehr darauf bedacht seyn, besonders in den äußeren Massen,