Band 
Erster Band.
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Galcazzo Alessi.

Verschiedenheit bewirkt hier das Nämliche, was man anderwärtsdurch Strenge und Schwere hervorzubringen sucht. Die An-ordnung der ersten Etage besteht in einer Reihe von Bogenauf jonischen Säulen, die eine schöne Gallerie bilden, welchedie mit einer korinthischen Säulenordnunz gezierten beidenFlügel des Palastes vereinigt. Der Plan dieses Palasteskonnte allein das Ensemble, die Uebereinstimmung und dieRegelmäßigkeit seiner Eintheilung im Einzelnen begreiflichmachen, was den bloßen Worten nicht gelingen will. Auchmüßte man nothwendig die Zeichnungskunst zu Hülfe rufen,um wenigstens eine flüchtige Idee der schönen Verzierungenin Arabesken zu geben, welche die Gewölbe der Treppen -schmücken, und die von Taddeo Carlone unter der Leitung Ga-lcazzo Alcssi's ausgeführt worden.

Der Palast Giustiniani gehört nicht zu den größten dernuovs, und sein sehr einfaches Aeußere läßt ihn kaumunterscheiden. Gleichwohl aber hält man ihn für einen derinteressantesten der Stadt Genua . Er zeichnet sich durch einensehr gut erdachten Plan und eine sehr verständige Anordnungaus. Der Hof führt in einen andern kreisförmigen Raum,welcher mit Säulenhallen in Arkaden geziert ist, die einenringsherum laufenden Altan tragen. In der Mitte befindetsich ein schönes mosaisches Pflaster, beschattet von vier Orange-bäumen, die in bloßer Erde stehen. Das Ganze endigt sichin eine Grotte, in welcher sich ein Springbrunnen befindet.

Aber der Palast Sauli (ätracka <1i korts romsna) istunstreitig der prächtigste, nicht nur in Genua , sondern in ganzItalien .

Die Architektur legt, besonders in der Construktion dergroßen Paläste, dem Künstler so viele Verbindlichkeiten auf,aus denen sowohl große Verdienste als große Fehler ent-springen können, daß man gewöhnlich dem Architekten Dankweiß, welcher die meisten Fehler zu vermeiden und die meisten