Band 
Erster Band.
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Galeazzo Alessi .

Schönheiten zu vereinigen gewußt. Aber man muß gestehen,daß Galeazzo Alessi in dem Palaste Sauli Alles vereinigt,was ein vollkommenes Ganzes zu bilden vermag: eine glücklicheAnlage des Plans, ein schönes Verhältniß in den Aufrissen,den guten Geschmack in den Verzierungen, die herrliche Aus-wahl und den Reichthum der Materialien, eine gute undtreffliche Ausführung. Alle Säulen in demselben sind vonMarmor und aus einem einzigen Stücke.

Der Palast hat zwei Fanden, die Eine auf die Straßeund die Andere in den Garten. Die Erstere hat im Erdge-schosse, mit Inbegriff des Eingangs, fünf Oeffnungen, sämmt-, lich in Bossagen gebildet, die aber mit sehr viel Geschmackauf den Pfeilern als Einfassung angebracht sind und dadurchkeinen so schweren Anblick gewähren. Die Mitte der obernEtage besteht in Arkaden auf Säulen, zu beiden Seiten miteinem Fenster mit gekuppelten Pilastern, über welchen einBalkon mit Geländersäulen angebracht. Diese Fa^ade bildeteinen Vorsprung vor der Masse der andern Fa^ade, die inden Garten geht. Diese besteht, von der vorigen ganz verschie-den, aus zwei Säulenordnungen, einer dorischen im Erdgeschosseund einer jonischen in der obern Etage. In beiden sind diePilaster an den Fensterpfeilern gekuppelt. Die unteren sind mitihrer Alerrsnino in Bogen beschrieben. Die oberen Fenster unddie kleine Etage nehmen die ganze Höhe der Säulenordnung ein.

Das Innere des Hofes des Palastes Sauli ist mit zweiEtagen Säulenlauben oder Gallerien von Marmorsäulen umge-ben. Nichts ist edler und Nichts gewährt einen theatralischemAnblick als dieser Hof, wie man sich durch den an der Spitzedieses Artikels befindlichen Aufriß desselben überzeugen kann.

- Wir könnten noch viele und größere Paläste anführen, diein Genua theils von Galeazzo Alessi , theils von seinen Schü-lern unter seinem Beistande gebaut, theils seinen Modellennachgeahmt wurden, wenn diese Aufzählung Etwas zur bessern