Band 
Erster Band.
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Galcazzo Alessi.

ihre Umgebungen bereichert. Es ist schwer zu sagen, ob dieLandhäuser, womit dieselbe umgeben, die Gebäude innerhalbihrer Ringmauern nicht noch an Pracht und Reichthum über-treffen. Wir werden uns darauf beschränken, nur zwei oderdrei der merkwürdigsten Compositionen unseres Architekten vonLusthäusern anzuführen, mit denen der Umfang des Raumesihm jene Nebenbequemlichkeiten zu verbinden erlaubte, die beiden Wohnungen in den Städten selten anzubringen sind.

- An der Spitze dieser Landhäuser stehe die Villa kolla-vicini. In Mitte eines großen Parterre's zeigt sich der Pal-last zunächst am Ende einer schönen Allee, welche dahin führt.Von dieser Seite ist der mittlere Theil der Fa^ade zurücksprin-gend. Die Seite gegen den Garten bildet eine gerade fort-laufende Linie. Auf einem sehr wenig erhöhten Untersatzeerhebt sich eine erste Säulenreihe jonischer Ordnung. Diezweite Etage ziert eine Ordnung kannelirtcr korinthischerSäulen. Das Innere besteht aus wenigen aber großen undsymetrisch eingetheilten Gemächern. Dem Pallaste gegenüberbefinden sich im Garten zwei große, viereckige, mit Geländer-säulen umgebene Wasserbecken, welche den übrigen Pflanzun-gen Wasser im Ueberflusse liefern. Das Ende derselben bildeteine sehr schöne, mit Mustvarbeit verzierte Grotte, in wel-cher ehemals lebendiges Wasser hervorsprudelte, das in künst-lich angelegten Felsen gesammelt wurde. Zu beiden Seitendieser Grotte sind sehr bequeme Aufgänge angebracht. Dieseganze Architektur ist eben so verständig als elegant, und esherrscht hier ein gemäßigter Reichthum, welcher der Reinheitnicht nachtheilig ist.

Die Villa Oiustiniani, in dem Flecken Albaro , ist eineder seltensten Schöpfungen Galeozzo's Alessi. Die erste Etagedes Palastes hat seinen Untersatz von einer Art sehr großerabgerundeter' Steine. Sie ist mit dorischen Säulen geziert;die des mittlern Theiles des Gebäudes tragen drei Arkaden,