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Bartolomco Ammanati.
nien, welche die Papstwahl Julius III. veranlaßte. SeinTalent wurde von diesem Papste ausgezeichnet, welcher sichdesselben bei seiner Villa, kspa Oiulio genannt, bediente,wo er eine mit antiken und modernen Statuen gezierte Fon-taine erbaute. Von diesem Augenblicke an war sein Leben,sowohl zu Rom als zu Florenz , zwischen den Arbeiten derArchitektur und der Bildhauerei getheilt. Wenn es uns nachdem Zwecke unseres Werkes nur zukömmt, die eine Hälftedieses Künstlers zu betrachten, so glauben wir indessen ver-sichern zu können, daß der Theil der Architektur den Andernsowohl an Verdienst als an Ruhm übertreffen.
Wir wollen zunächst der Gebäude erwähnen, die er inRom aufgeführt.
Eines der wichtigsten dieser Stadt, wenn es nach demganzen Umfange seines Planes vollendet worden, wäre derPalast gewesen, welchen Ammanati für die Familie Rucela'iaufgeführt, und der nach und nach auf die der Gaetani undder Ruspoli überging. Dieser Palast bildet das Eck derStraße des Corso und derjenigen, welche die Straße derCondotti fortsetzt. Er sollte nach dem ursprünglichen Planeein großes Viereck bilden und jede Seite eine Länge von300 Palmen erhalten. Es stehen aber nur zwei Seiten da-von, und die Eine erhielt ihre ganze Länge erst im Jahre 1784.Der Hos ist mit offenen Lauben in Arkaden auf Säulen um-geben. Jas Innere des Palastes enthält außer einer schönenund großen Treppe, die ihren Ruhm den Tritten von weißemMarmor aus einem Stücke verdankt, woraus sie ganz gebildetist, nichts sehr Merkwürdiges. Die beiden Seiten des Ge-bäudes bestehen aus dem Erdgeschosse, einer Hauptetage undderjenigen, die man ^lerrsniuo nennt, deren Fenster aberviel höher als gewöhnlich sind, so daß sie für eine zweiteHerrschaftsetage gelten kann. Jede Seite hat neunzehn Fenstermit Einfassungen in sehr gutem Geschmacke. Das Gesims,