Arbeiten, die er unternommen, durch alle Denkmäler, mitwelchen er nicht nur sein Vaterland, sondern alle StaatenEuropa's verschönert, auf Celebrität erworben. Er zweifeltnicht, daß seine Schriften und seine Gebäude seinem Nameneinen unsterblichen Ruhm erwerben werden. Uou siano perconservare In rnenroria clel nrio norno a pari clell' eter-uiia. Da er keine Nachkommenschaft, keinen eigenen Kinderhatte, die seinen Namen erhalten und fortpflanzen konten,beschloß er, einen jungen Menschen an Sohnes Statt anzu<nehmen und ihm sein Vermögen unter der Bedingung zuvermachen, daß er seinen Namen führe. Er wollte sich einenSolchen aus einer braven Familie von Vicenza wählen, dereine gute Erziehung erhalten und sich den literarischen Studien,besonders denen der Architektur, gewidmet. Dieser sollte seinenTauf- und Familiennamen annehmen und das Wappen seinerFamilie führen. Er verordnete, daß derselbe gehalten seynsoll, im Einverständnis« mit den Exekutoren seines Testaments,sich ebenfalls einen Adoptivsohn zu wählen, auf welchen seinVermögen auf die nämliche Weise und unter den nämlichenBedingungen als Fidei-Commis übergehen sollte. Unter diesenBedingungen ernannte er Francesco Gregori, den ältestenSohn von Messer Jsoppo Gregori von Vicenza zu seinemAdpotivsohn und Universalerben und verordnete, daß seinErbe, nachdem er ihm ein ehrenvolles Leichenbegängniß ge-halten, ihm ein Grabmal von Stein, mit Inschrift, seinemPortraite u. s. w. errichten sollte, Alles seiner würdig, e cle^uacl'un pur nrio.
Scamozzi überlebte die Redaktion seiner letztwilligen Ver-fügungen nur kurze Zeit. Er starb und wurde, wie er esgewünscht, in die St. Johannis- und Paulskirche, mit allemLeichengepränge begraben, die nicht sowohl sein Testament, alssein Ruhm und sein Verdienst erfordert. Was sein Grabmalbetrifft, so wurde dasselbe nicht mit seiner Büste ausgeführt,