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Verhandlungen und Debatten.
Ich vermag nicht ein brünstigeres Gebet zum Himmel zu erbeben, alsdaß wir unsern Kindern eine nicht minder vollkommene Freibeits-Urkundcbintcrlassen mögen, als die ist, welche wir von unser» Vatern ererbt —und unter welcher wir uns wäbrcnd der letzten sieben und vierzig Jahreeines solchen Glückes nnd Segens erfreut haben. Mein Herr, es streitetfolglich mit meinen Gefühlen,' einer so augenblicklichen Aufforderung Fol-ge zu leiste» und, ohne eine Gelegenheit gehabt zu haben, die uns vorlie-genden Beschlüsse z» untersuchen, eine Eonstitution anzutasten, welcheheilig gehalten werden sollte. Ich hoffe, man werde uns gestatten, unserVorhaben reiflich zu erwägen, ehe unsere Entscheidung in Anspruch ge-nommen >pird.
Ich wünsche, wir möchten vor der Hand mit dieser Erörterung nicktvoran schreiten, und ich schlage deshalb vor, den Vorschlag des Herrn vonNorthampton und die Erwägung der Beschlüsse des Herrn von Butlereinstweilen zu verschieben.
Hr. S i ll, von Erle, sagte, er sei gegen den Vorschlag, daß man sich inEommittec des Ganzen begebe, um die Verbesserungen zu der Constitutionzu erörtern, ehe die Gegenstände den verschiedenen bestellten Committecnübertragen worden seien und dieselben darüber Bericht erstattet hätten.So weit ich irgend einige Kenntniß hinsichtlich des Gegenstandes habe,(fuhr Hr. S. fort), so ist es in gesetzgebenden Körpern immer der Ge-brauch, alle Dinge der Untersuchung von Committcen zu übertragen, ehesie zur Verhandlung des Hauses kommen. Dies ist cm sicherer und wei-ser Gebrauch. Es ist eine der besten Gewährschaftcn gegen unvorsichtigeoder unwcise Gesetzgebung. Es verleiht dem ganzen Hause die Vortheileder Prüfung und Untersuchung der Eommittce, an welche der Gegenstandverwiesen ist. Wenn dieser Gebrauch sich bei Dingen von geringer Be-deutung als nothwendig nnd vorthcilbaft bewährt, um wie viel nothwen-diger lind wichtiger ist es, daß niau ihn in dem gegenwärtigen Falle beo-bachte, welcher Angelegenheiten von größerer Wichtigkeit betrifft, als je-mals von irgend einer Assembly in dieser Halle verhandelt worden sind.
Ich wünsche nicht, daß man diese Geschäfte init Uebereilung und Unbe-dachtsamkeit beginne.—Wenn Abänderungen in der Eonstitution geschehensollen, so sollten sie mit all der iLorgfalt'nud Umsicht, und ntif allen denVerwahrungen geschehen, welche bei Verhandlungen gesetzgebender Kör-per üblich sind.
Welche Gründe sind es, die man gegen diese Verfabrungsart anführt?Man sagt, die Meinung und der Bericht einer Eommittec würden großesGewicht bei dem Hause haben; sie würden in ihren Wirkungen entschei-dend sein, gleichviel ob die Grundsätze, worauf sie sich stützten, richtigoder falsch seien. Diese Behauptung thut der Einsicht und Unabhängig-keit der Glieder dieser Eonventiou Unrecht. Sollte wohl ein einzigesGlied dieses Körpers gegen seine eigne wobl überlegte Meinnng, nnd zuGunsten des Berichtes einer Eommittec stimmen? Ich glaube nicht.
So weit ick habe verstehen können, ist eine Mehrheit dieser Conventionzu Gunsten einiger Verbesserungen zu der Eonstitlltion. Ich selbst bin zuGunsten einiger Verbesserungen. Aber ich wünsche, daß man in den Bc-ratbschlagungcn über diese Gegenstände init all der Sorgfalt und Klugheitverfahre, welche die Wichtigkeit des gegenwärtigen Falles erfordert. Ichhoffe daher, daß alle Gegenstände, welche in dem der Eonstitution jetzt