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Band I.
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Verhandlungen und Debatten.

unterdrücken oder in Schranken zu halten. Mein Herr, diese Dinge müs-scn sein. Wann Donner und Blitz vorüber sind, wann der Sturm seineWuth auögetodt hat, dann tritt Ruhe ein—das Ungcwittcr bat die Atmo-sphäre gereinigt, und der gelassene, der weise und denkende Theil der Con-vention kann sein Werk beginnen. Er kann die beschädigte Eonstitntionwiederherstellen, ihr neues Vch-tt, neues Ansehen geben, und in wenigenTagen wird das große Werk der Reform vollendet sein.

Hr. D o r a n, von Philadelphia, sagte, er sei gesonnen, zu den 471 >Reden, welche, wie der Herr von Bucks soeben angeführt, von den Glie-dern dieser Convention während der Verrichtung ihrer Geschäfte würdengehalten werden, noch eine hinzuzufügen. Er wolle die Gefahr irgend ei-nes Tadels, der ihn deshalb treffen könnte, anfsich nehmen. Während eraber diestkne, wolle er sich durch keinerlei Drohungen in dieser Halle, daßes eine unnötbigc Zeicverschwcndung sei, zurückschrecken lassen. Er kommevon dem großen, achtbaren und volkreichen Caunty Philadelphia—einemCaunty welches ein hundert und vierzig tausend Einwohner enthalte, undin welchem sich eine sehr große Mehrheit zu Gunsten einer Reform befinde.

Er komme hierher, um ihre Gesinnungen über die wichtigen Angelegen-heiten zu offenbaren, welche der Convention zur Erwägung und Entschei-dung vorgelegt werden sollten. Waö habe er gestern behaupten hören?

Daß die Constitutivn eine "unvergleichliche" Rechts-Urknnde fei!

Hr. Biddle, auS Philadelphia, erklärte, daß die Behauptung nichtvon seiner Seite geschehen sei. Die Constitution sei nicht ein n n v c r-g l e i ch e S Werk. Kein Mcuschenwcrk sei unvergleichlich. Jedes Men-sckenwerk sei unvollkommen. Er habe blos gesagt, daß jedes Glied derConvention zum Werk der Verbesserung der Constitution mit der größtenVorsicht schreiten, und keine Abänderung darin machen sollte, wenn nickstdie Gründe für ein solches Verfahren in der That sehr überzeigcnd seien.

Hr. D o r a n fuhr fort. Die von ihm gemachten Bemerfungen hät-ten keinen Bezug auf den Herrn aus Philadelphia, sondern auf einen an-dern Herrn, welcher gesagt habe, daß er und seine Constituciiteii die Cou-stitution für eine unvergleichliche Urkunde hielten, welche keine Reformerfordere, und daß die Convention keine anempfehlen sollte. Er habe'ferner gesagt, daß er für die Erhaltung der Constitution in ihrem jetzigesZustande stimmen werde. Ja, so weit hätten sich einige Herren durch ihreVerehrung für jene Urkunde hinreißen lassen, daß sie all die gegenwärtigeRoth in der Welt dem jetzt zu machende» Versuche einer Reform der Con-stitution PeniisylvanienS beimäßen. Ein Herr habe gesagt, man blickeauf die traurige p'age Frankreichs, Englands, Süd-Amrrika's, u. f. w-,in Vergleich mit der des StaateS Pcnnsnlvanicn, welcher unter seinervortrefflichen Constitution des blühendsten Wohlstandes sich erfreue: undman habe gegen jene Reformsucht gewarnt, welche in andern Ländern f° 1viel Unbeil angestiftet habe. Er (Hr. D.) höre mit Erstaunen, daß mander Constitutivn Peunsvlvanienü so großen Werth beilege—daß die Frei-heiten der ganzen Menschheit von ihrer Erhaltung in ihrer gegenwärtigenGestalt abhingen — daß man jetzt im Begriffe stehe, daS Schicksal derRationen zu entscheiden. Dies sei die übertriebene Lpracke der Gegnereiner Reform. Er sei zu Gunsten einer Abänderung jener Urkunde'

Dbschon er blos den bescheidenen Standpnnct eines ürgers einnehme, |

so wünsche er mit dem Geiste der Zeit gleichen Schritt zu halten, und er