Band 
Band I.
Seite
155
JPEG-Download
 

155

Pennsylvamsche Convention, 1837.

anfänglich geschäht habe, zu gering wäre. Bei der Wahl wo über dieseFrage gestimmt worden, wären für die drei Gonverliörs Eandidaten200,413 Stimmen, und fit r und gegen eine Convention 150,730 Stim->uen abgegeben worden, woraus erhellet, daß 40,077 Personen, welchefür die verschiedenen Eandidaten des Gouvcrnörs Amtes stimmten, überdie Conventions - Frage nicht gestimmt habe». Dies wäre nun einwichtiger Umstand, den diese Convention wobt zn erwägen babe, denn erbeweise ganz unumstößlich, daß bei weitem kein so ängstliches VerlangenNir diesen Gegenstand vorbanden gewesen, wie man es vorgestellt babe,und daß dasselbe nur in der Einbildung der Herren stattfinde. Ueber40,000 Bürger stimmten für die verschiedenen Eandidaten des Gonvcr-nörs-Amts, und gaben über die Frage wegen Berufung einer Conventionibre Stimmen ganz und gar nicht ab, weil (wie sich mit Recht schließenläßt) sie es für unzweckmäßig dielten, auf irgend eine Art sich mit derKonstitution zu Mitteln. Philadelphia Caunty stimmte bei jener Gelegen-beit, wie folgt: gegen eine Convention 5,798; für eine Convention-Vi70; so daß gegen die Berufung einer Convention eine Mehrheit von228 Stimmen vorhanden war. Philadelphia Caunty stimmte für Gon-sternör wie folgt: Für Ritner 5,591. Für Wolf 0,033. Ja! meineHerren, Gonvernör Wolf, welcher die Constitution dieses Staats für ein^unvergleichliches Instrument" erklärte, erhielt 6,033 Stimmen. Fürbsn Verbcsseruugs - Candidatcn, den Eandidaten, dessen Name mit derFrage der Verbesserung innig verwoben war, (Hr. Mühlcnbcrg) wurden2,754 Stimmen gesammelt. Ja ! nur 2,754 Stimmen für den Candi-baten, welcher von der Frage der Verbesserung unzertrennlich war! und6,033 Stimmen fnr den Eandidaten, welcher erklärte, daß die Constitn-tion ein " unverglcichlichcsInstrumeut " sei, und dadurchdem Volk der Republik ankündigte, daß er glaube, sie könne nicht ver-bessert werden. Die ganze Anzahl der Stimmen für die drei GouvcrnörsKandidaten belief sich auf 14,378, und fnr die Berufung einer Convcn-lwn zu 11,368, und wenn die letztere Zahl von 14,378 abgezogen wird,w stigt es sich, daß in Philadelphia Caunty, wo die thätigsten und eifrig-sten Vcrbesserungs-Freunde herkommen, nicht weniger als 3,010 Bürgerwaren, welche weder für noch gegen eine Convention stimmten.

Wenn nun das ängstliche Verlangen für Verbesserung in jenem Caun-ey eristir^ welches von zwei oder dreien seiner Dclegatcn an den Tag gc-vP zu werden scheint, so muß den Bürgern, seit sie über diese Frage ge-stunmt haben, ein neues Licht aufgegangen sein, denn es erhellt ja öffent-stst, aus den besten und genausten Berechnungen, daß 3,010 Bürger, wieIchvn erwähnt, ganz und gar nicht gestimmt haben. Und unter jeneii^Velche wirklich stimmten, war eine Mehrheit von 228 g e g e n die Bcrn-uwg einer Convention. Demnach könne man billig annehmen, daß,venn die 3,010 Personen, welche nicht über die Verbesserungs-Frage, son-® cr >t nur über die Gonvernörs-Wahl stimmten, auch über die erstere Fra-^.gestiinmt hätten, so würden sie gegen eine Convention sich ausge-guckt haben : Folglich würde unterden Bürgern von Philadelphia Cauntp">e Mehrheit von über 3000 gegen dieselbe gewesen sein. In der^ladr und dem Caunty Philadelphia wurden 7,883 Stimmen f ü r, und,'442 gegen die Berufung einer Convention abgegeben, welche zusam-„, l ’ n 18,325 ausmachen. Die ganze Anzahl der für die versänedeuen^vuvernörs Candidatcn In der Stadt und dem Caunty Philadelphia ab-