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Verhandlungen und Debatten.
In diesem Glauben haben sie bisweilen einen sogenannten frommenBetrug gespielt: sie dielten das Volk für ein wildes Thier, das man ge-fesselt balten mußte, und, nähme» sie auch Betrug und unrechtmäßigeGewalt zu Hülfe, so lasse es sich auf den Grund hin entschuldigen, daßder Zweck die Mittel rechtfertige. Ob es aber gleich aus einer gute!»Absicht geschehen sein mag, so ist doch die Moral solcher Handlungen nichtmeine Moral. Die Eonstitutioncn manck>er Länder wurden öfters überden Haufen geworfen ohne die Anthorität des Volks. Und wir haben inunserm eigenen Lande Bücher im Umlauf gesehen, welche den Lehrsatzbehaupten, daß die Gesetzgebung Gewalt habe, die Eonstitution zu verän-dern. Wir haben gesehen, daß in England und in Mcrico die Eonstitu-tioncn verändert worden sind, ohne irgend eine Genehmigung von Seitendes Volks. Ein ähnliches Verfahren wurde in 178!) in Hinsicht der Eon-siitntion dieses Staats unternommen—obgleich mir noch Ein Jahr zurWahl eines Raths der Eensoren fehlte, um die gesetzmäßige Veränderungder Eoustitntion, im Fall sie das Volk verlangte, vorzunehmen,; die oben-erwähnte Parthei aber, welche das Uebergewicht in der Gesetzgebung hat-te, wollte nicht warten, sondern beriefeine Eonventiou auf solch eine Art,daß man vollkommen versichert sein konnte, daß sie den Willen des Volksnicht ausdrücken werde. Es ist wahr, die Eonventiou kam im Frühjahrzusammen, wie der Herr von der Stade Philadelphia erwähnt hat, undes ist wahr, daß sie das Volk angegangen bat, ihren Willen auszudrü-cken, und alsdann vertagte sie sich bis September. Und es ist auchwahr, daß sie das Volk nicht dazu vermögen konnte, sich für die vorge-schlagene Veränderung der Eonstitution zu erklären. Der Herr hat dieFolgerung gemacht, daß das Volk jetzt nicht die Eonstitution verändertzu haben wünsche, weil, obschon eine Mehrheit von mehr als 13,000 fürdie Eonventiou sich gezeigt habe, doch bei 30 oder 40,000 Einwohnernicht über die Frage gestimmt hätten. Wenn eine solche Folgerung indem einem Fall Stich hält, so hält sie auch int andern Stich.
Laßt uns sie auf die Entwcrfung der gegenwärtigen Eonstitution an-wenden. Es war nur der siebente Theil des Volks, welcher in 1789 da-zu vermocht werden konnte, Bittschriften, zu Gunsten einer Eonventiou zuunterzeichnen. Ich will so frei sein, und Ihnen den Protest der Minder-heit vorzulegen, welcher die Sache völlig erklären wird. Er ist nicht störlang. Es wurde bey jeder Gelegenheit ein Protest angenommen: einerüber die Beschlüsse im Frühjahr, und einer über die im Herbst. Ich willnur den letztern verlesen.
Gründe für die Einwendungen Seite 136, der Eonventioncn vonPcnn-sylvanicn.
"Itens. Weil wir der Meinung sind, daß dieses Haus nicht für denGegenstand fähig ist u. s. w. Die guten Leute von Pennsylvanien habenin der Eonstitution die einzige Art und Weise erklärt, in welcher sie dasRecht einer Gemeine ausüben wollen, die Regierung zu verbessern, zuverändern oder abzuschaffen, indem sie .die öffentliche Wohlfahrt am be-sten befördert.
"2tens. Weil wir der Meinung sind, daß dieses Haus, wenn es auchzu derSache fähig wäre, keinen hinlänglichen Grund zur Annahme dieserMaßregel habe. Wir sind überzeugt, daß eine Mehrheit des gutenVolks des Staats dagegen ist. Dieses Haus brachte sie blos aus seineneigenen Vorschlag an den Tag, ohne das Nachsuchen seiner Eoustituenren,