247
Pcnnsylvamsche ßonöcmipn, 1837. -
flclwigcr Unterwürfigkeit gegen die Allgemeine Regierung zu erhaltenverschiedene Staaten hätten'offenbar, und sogar durch Gesetze, der recht-wäßjgen Autorität der UnionTrotz geboten. Ich mochte ferner fragen, wur-den nicht AmtSeide erfordert, als diese wioerspesiigen Bewegungen in ge-Kiffen Staaten stattfanden? Gewiß. Denn sie haben seit Annahme derFoderal-Eonstitntion bestanden. Also, mein Herr, sind sie versucht wor-den, und die Erfahrung hat bewiesen, wir wenig sie gefrommt haben.Hr. Vorsitzer, ich stehe keinem in Anhänglichkeit zu der Union—zu unsererglorreiche» llnion nach, welche, wie ich hoffe, in Ehren gehalten, und uns"och lange als ein großes, glückliches, blühendes und freies Volk mit ein-ander verbinden wird. Aber, mein Herr, wir müssen durch etwas Stär-keres als durch bloße Amtseide mit einander verbunden werden—diesewerden in den Stürmen der Leidenschaften, und des grell contrastirtenIntresses, welche zu Zeiten unsere Regierung erschüttern mögen, nimmer-wehr den Sieg erringen. Sie muß in der Achtung, dem Vertrauen undden Neigungen des Volkes tief begründet sein. Lassen sie diese verlorengeben, sind 'Pergament-Eonstitutionen nnd Amtseide werden nichts from-'uen. Mein Herr, ich werde gegen die Verbesserung stimmen, weil sieunnöthig, weil sie nutzlos, nnd nächtheilig in ihrer Tendenz ist.
Hr. I. R- E h a n d l e r, von Philadelphia, sagte, er sei der Verbesse-rung entgegen, weil die Eonstitntion der Vereinigten Staaten die Leistungdes Eides erfordere, und nicht weil er glaube, daß es gefährlich sei, ihrenverpflichtenden Einfluß aufzuheben. Als ein Beschluß hier vorgeschlagenwurde, Geistliche einzuladen, die Sitzung mit Gebet zn eröffnen, so wurdeer von Solchen mißbilligt, welche auf ihre religiösen Pflichten an andernOrten höchst aufmerksam, nnd in der beständigen Uebung des Gebetesbegriffen sind, weil sie glaubten, es würde nicht mit geziemender Aufmerk-lamkeit nnd Feierlichkeit angehört werden. Aber dem ist nicht so. EbensoErhält es sich mit den Eiden. Es wurde gesagt, keine gesetzliche Strafehinreichend, EideSbrnch zu verhüten. Es ereignete sich ein Fall, woea> öffentlicher Beamter vorsätzlich seinen Eid verletzte. Das Gesetzwnnte ihn nicht erreichen, aber der Unwille des Publikums verfolgte ihil*" seine Höhle, und er starb in Infamie. Der Vice-Präsident der Ver.Staaten starb als ein Gegenstand des tiefsten Abscheus. Er wünschteden beiden Parteien der Opposition Glück, sich als eine anti-schwörendeGesellschaft zur lknterdrücknng der Zngellosigkeit vereinigt zn haben. Erwünschte der neuen Gesellschaft zn ihren Führern Glück, nnd er hoffe, sie^erde i>, allen ihren Verhandlungen gesegnet sein. Er habe blos einÄort oder zwei hinsichtlich seiner Stimme hinzuzufügen. Wenn wir demHerrn der Welt ein Gelübde angelobt haben, so laßt es uns Kalten.
. Hr. M eredith war der Ansicht, daß die Vorkehrung der Eonstitn-tw» der Vereinigten Staaten, welche die Leistung dieses Eides erfordere,gegenwärtig unmittelbar verpflichtend für uns sei; und aus diesem Ge-nchtspuncte des Gegenstandes könne er nicht einsehen, warum dieser Theilder Eonstitntion der Vereinigten Staaten irgend mehr als irgend ein an-derer derselben in unserer Eonstitntion eingeschaltet werden sollte.
bein^' Losward sagte, es seien andere Puncte außer dem der Eide^".uerfaffnngs - Urkunden gemein, nnd wenn des Herrn Argument\ maltet wurde, so möchte er auch für das Auöstreichen der Rechts-um aus unserer Eonstitntion stimmen.