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Verhandlungen und Debatten.
Plan? Nicht Recht zu ertheilen. Keineswegs. Sondern, gleich denÖrdnungs-Regeln in dieser Halle — ?eben zu siäwru— Freiheit zu sicher»— das Streben nach Glück zu sichern. Das Recht selbst ist durst, kein/rncuschliche Anstalt ertheilt. Es fließt aus einer höher» Quelle. Es ist dieGabe des Himmels an den Menschen. Hier lassen Sie uns mithin eine»Rückblick thun. Als unsere Vater, welche diese Evnstitution verfaßte»,die ihnen vorliegende Pflicht betrachteten, so richteten sie ihr Augenmerkaus die Eonstitution der Vereinigten Staaten und fanden, daß sie unterjener Eonstitution bereits vollkommene Sicherheit genossen, so weit alszenes Instrument geben konnte. Denn, es vermied nicht nur sorgfältig,dem Volk irgend einige Rechte zu entziehen, sondern verlieh ihm anst',weit als möglich, Sicherheit gegen Eingriffe in dieselben. Indem jenesInstrument eine republikanische Regiernngs-Form dem ganzen Volke derVereinigten Staaten garantirte, verbürgte eo eine republikanische Regsternngs-Form einem jeden Staate dieser Union, und keine andere Regsterung kann in irgend einem Staate dieser Union errichtet werden.
Es gibt nun Gewalt, welche rechtmäßig, und Gewalt, welche unrechtmäßig 'ist. Rechtmäßige Gewalt ist alle Gewalt, welche durch Gesehn'irgend einer Art ertheilt ist — durch das Sitten-, das Staats- und dasEivil - Gesetz — worunter ich die Gesetze einer Gemeinheit verstehe-. 11»*rechtmäßige Gewalt ist alle Gewalt, welche irgend eineö dieser Gesetztüberschreitet. Mein Herr, wenn ein Mann verspricht, irgend etwas Z»thun, verletzt er nicht das Gesetz, wenn er sein Versprechen nistn erfüllt ■Weiß er nicht, daß dies eine Verletzung ist ? Klagt ihn nicht sein eigenesGewissen an? Eben so, wenn er seines Nachbars Eigenthums - Neststangreift. Der wandernde Araber der Wüste — das freiste Geschöpf amder Erde, so lange er Kräfte und Gcsnndl cit bat—wenn er sich müde u»dschläfrig fühlt, während er das Sandmeer durchstreift, macbt Halt, steigtab, legt sich nieder und — schlummert ein. Ein anderer Araber kommther und nimmt seinen Sattel und Zaum, oder sein Pferd mit: ist diesernicht ein Dieb? Und, wie ist er ein Dieb ? Wo ist daS Gesetz, das ihneinen Dieb nennt — das ihm verbietet, eines Andern Eigenthum zu ran*den ? Dennoch weiß er, daß er ein Dieb ist. Er sucht der Entdeckungzu entgehen, und fühlt sich gedemüthigt, wenn er entdeckt wird. lind,eben so, wenn er sein feierliches Versprechen ertheilt — ist er nicht durst!dieses Versprechen verpflichtet, selbst wenn kein Gesetz über den GegsMstand eristirt? Aegt es also in der Gewalt irgend einer EonstitutionRecht—Unrecht? — Unrecht—Recht? — bitter—süß? — süß—bitter?hell—dunkel zu machen? Sie müssen die Bibel abdanken, wenn S»'irgend etwas der Art glauben.
'Was ist also, sage ich, Ihre Constitntian? Und, sehen wir, ob d'^Agenten des Volkes, welche diese Eonstituiion verfaßten, das Werk, wel*ches sie vor hatten, nicht verstanden. Sie hatten die Eonstitution derVereinigten Staaten vor sich. Sie bestimnite die Gewalt, welche derGeneral - Regierung ertheilt werden sollte — einer conföderirten Regle*rnngs-Form. Aber es war ihnen durch jene Eonstitution vorgeschrieben-eine republikanische Regiernngs-Form zu verfassen. Und, was ist d a s -Das erste Princip derselben ist in der Rechts - Bill enthalten — daß ^Rechte gibt, welche Niemand veräußern kann, selbst wenn er es zu tb»>wünscht. Folglich, mein Herr, ist der Zweck der Eonstitution, demschon seine angebornen Rechte zu sichern. Ich für meinen Theil, begehr