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Verhandlungen und Debatten.
schwärmerischten Träumen von dem Umfange ihrer Gewalt, jemals ge-dacht, daß sie die Gewalt besitze, Contractc zn eröffnen, Kinder snr ehelichzu erklären, rechtmäßige Urtbcilssprüchc zn verwerfen, sich die Macht derGottbcit anzumaßen, durch das Hervorrufen ins Leben nicht erislirenderDinge. Wie steht es denn alsdann mit der hohen für die Gesetzgebungin Anspruch genommenen Mittlergcwalt? Er hege großes Verlangen,eine Vorkcbrung aufzunehmen, welche die Gesetzgebung Verbindern solle,die Ausübung solcher Gewalt zu versuchen. Die Herren sprächen gegenden Wunsch, an Veränderung zu denken. Die Phrase, "keine Verände-rung," kehrt in allen ihren Reden wieder. Durch seinen Verkehr mit denLeuten in andern Staaten—und er sei immer auf Reisen gewesen, baldbier, bald da—habe er ersehen, daß die Veränderungen wohlthätig gewe-sen wären, welche die Zeit und die Erfahrung andere Staaten in ihrenConstitutionen zu machen gelcbrt habe. Manche dieser Veränderungen,so weit als sie mit unsern Institutionen vereinbar wären, hoffe er'vonuns angenommen zu scheu. Wenn sie angenommen worden, so würdenwir in Zukunft nichts weiter von Conventionen boren. Allein, wenn dasVolk um sich blicke und in andern Staaten bessere Einrichtungen wahr-nehme, so würde es fortfahren, mit seinen eigenen unzufrieden zu sein,und Veränderungen verlangen. Die von erleuchteten und erfahrenenMännern in andern Staate» genehmigten und angenommenen Principi-en sollten nicht bei Seite gesetzt werden, weil wir in unseren eigenen Di-strikten von den Mängcln.unserer ^Constitntiou keine Unbequemlichkeitenfühlen.
Der Herr von Franklin habe gesagt, er hoffe, daß sie nicht hierherkämen, dem Caunty Philadelphia verpflichtet, oder gebnnken durch dieBewohner dieses Caunty. Er wünsche nicht, daß irgend ein Herr diesemCaunty verpflichtet sein solle; aber er wolle sagen, daß die Bewohnerdieses Caunty ebenso viel von einem schlechten Gouvernement erduldeten,und sich eines ebenso großen Wohlstandes unter einem guten Gouverne-ment zu erfreuen hätten, als irgend ein anderer Caunty im Staate, undvielleicht noch mcbr. Er sebe voraus, daß sie, wenn mau ibrcn Unwillenerrege, sich versammeln und heftige Beschlüsse passiren würden; aber nurdann, wenn ihre Rechte angetastet würden ; und er glaube uicht, daß esaußer den Bürgern dieses Caunty noch Leute gebe, welche der Freiheiteifriger zugethan wären, als diese. Er wolle jetzt Nichts sagen, was nureinigermaßen Erbitterung erregen könnte; allein fragen wolle er dcch,ob, wie gegenwärtig der Fall sei, wo alle Bank-Anstalten ihre Thüren ge-schlossen und die Arbeiter außer Brod gebracht baden, wenn man ihneneine Note abnimmt, zu ibuen sagte, sie könnten Nichts dafür bekommen,ob es Menschen möglich wäre, nicht wilde zu werden, wie Jene, und allesMögliche zu versuchen, um sich selbst von solchen Leiden zu erlösen? Siewürden ihrer Altvordern von Scchsnndsiebcnzig unwürdig sein, unwürdigdes Namens der Amerikaner und Pennsylvanier, wenn sie ihre Stimmenicht gegen Tyrannei erhöben, gleichviel, ob diese durch die ungerechteHerrschaft von Corporationcn, oder durch die Ungerechtigkeit der Gesetze,über sie ausgeübt werde.
Hr. Merrill dachte, es sei hier eine zur Einleitung dienende Fragezn dcbattircn erhoben worden — nämlich diese: ob uns "unser Gouverne-ment nicht überhaupt zu theuer zu stehen komme, und ob das Argumentdes Herrn von Philadelphia Caunty, daß unter unserer gegenwärtigen