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zuführen, welches die Wichtigkeit derselben zu erkennen gebensollte.
Das Amphitheater in der rne fies 6oräk1iers, wo diechirurgischen Vorlesungen gehalten und nachher die unentgeld-liche Zeichnungsschule hin verlegt worden, war viel zu be-schränkt. La Martiniere erhielt in der nämlichen Straße einenandern Platz, um die neue chirurgische Schule zu erbauen.Die Ausführung dieses Denkmals wurde Gondouin anvertraut,welcher die Zeichnungen dazu entwarf und im Jahr 1769 denBau begann.
Er besteht aus vier Gebäuden, welche einen Hof von11 Toisen Tiefe auf 16 in der Breite bilden. Die Längeseiner Fayade an der Straße beträgt 33 Toisen, und bildeteine Galerie von vier Reihen ionischer Säulen, welche dieganze Länge einnimmt. Die Säulen sind zum Theil isolirt,zum Theil aber, wie an den Mauern zu beiden Seiten desEingangs und an den Pfeilern der an den beiden Enden desGebäudes befindlichen drei Arkaden, Wandsäulen. Ueber demGesimse, welches diese Colonnade krönt, erhebt sich eine Etage,nach Art einer Attika, von zwölf Fenstern, deren Reihenfolgeüber der Thüre durch ein großes Basrelief unterbrochen ist.
Die nämliche Ordnung ionischer Wandsäulen ziert auchdie Pfeiler der Arkaden im Innern des Hofes. Ueber der-selben erhebt sich die nämliche Reihe von Fenstern, welche ander Fa^ade im Hintergründe des Hofes nur durch das schönekorinthische Portal unterbrochen ist, dessen wir noch zu er-wähnen haben.
Dieser Theil des Gebäudes ist hinsichtlich der Architekturder merkwürdigste und zugleich der wesentlichste, weil er dasgroße Amphitheater enthält, welches zwölf hundert Personenfassen kann und von oben beleuchtet wird. Vor demselbenbefindet sich ein sehr schönes Peristyl von sechs korinthischenSäulen von weit größerem Maase, als die in dem ganzen