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Anhang.
auf dem Platze Navone, mehrere Kirchenportale in dem ge-schmacklosen Style der übereinander stehenden, gleichsam an-geklebten Säulcnordnungen. Dagegen hat er sich durch zweiGebäude Lob erworben, die er indessen nicht beendigt, nämlichdurch zwei Kirchen mit Kuppeln, die sich einander auf demPlatze üol kopolo, dem Thore Roms gegenüber, zu welchemdie Flaminische Straße führt, zu Gegenstücken dienen. Vorjeder dieser Kirchen befindet sich symetrisch ein Peristyl vonisolirten Säulen. Zu seinen vielen anderen Werken gehörtauch die Fa^ade der Kirche von Santa Gloriaauf der Seite von St. Johann von Lateran.
Pierre Bullet war Schüler, Zeichner und Steinmetzen-Polier von Fran^ois Blondel, dem Architekten des Thoresvon Saint-Denis. Das berühmteste seiner Werke war un-streitig der an einem der Eingänge von Paris durch dieStraße Samt-Martin errichtete Triumpfbogcn, dem maneben so uneigentlich, als dem Denkmal seines Lehrers amEingang der Straße Saint-Denis, den Namen eines Thoresgegeben. Obgleich er hinsichtlich der Eomposition und derVerzierung hinter diesem zurücksteht, findet man doch, daßdie Verhältnisse seiner allgemeinen Masse und die Anordnungseiner drei Oeffnungen ihn mehr den Mustern des Alterthumsnähern. Bullet war der Urheber vieler Werke und als Con-structeur bei mehr als einer nützlichen Unternehmung angestellt.Dahin gehört die Erweiterung des Kai Pelletier mittels einessich über den Fluß freitragenden, im Viertelskreise vongehauenen Steinen gewölbten sechs Fuß breiten Trottoirs.Man hat von diesem Architekten eine Abhandlung über diepraktische Architektur, welche das Detail der Ausmessungen,Bauanschläge und alles das enthält, was das Juridische derGebäude betrifft.
Antonio Giovani de Rossi erwarb sich im siebcn-zehnten Jahrhundert, welches er fast ganz durchlebte, zu Rom