Band 
Zweiter Band.
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Anhang. 351

zu zeigen. Man sollt glauben seine Gebäude seien bestimmtgewesen, in gewisser Art Demonstrationen geometrischer Pro-bleme zu werden. Die Anzahl seiner Gebäude ist beträchtlich.Architekt des Herzogs von Savoyen, baute er zu Turin dasThor am Po; die Kapelle 6e1 8snto 8u6sr1o, eine Rotunde;die St. Laurentiuskirche der Theatiner, die Kirche 61 8anksillljipo 61 Nerl und viele große Paläste. Zu Modena ,seiner Vaterstadt, führte er die Kirche 61 8sn VlcenLv auf.Man übergeht alle anderen Städte, wo Gebäude sich finden,die nach den Zeichnungen Quarinis aufgeführt worden. Paris besaß von diesem Architekten eine Kirche der Theatiner, welcheabgebrochen worden.

Pierre Püget, Maler, Bildhauer und Architekt. Mar-seille , seine Vaterstadt, besitzt mehr als ein Denkmal sei-ner architektonischen Kenntniß. Zur Zahl derselben gehörendie schönen Fahnden mehrerer großen, mit Säulenordnungenreich verzierten Häuser, welche einen merkwürdigen Theil derStraße 6u 6ours bilden. Als sein Werk führen wir auchdie Construktion der Fischhalle an: ein Haus, welches er fürsich selbst gebaut, und die Kirche der Charit« mit einer Kup-pel, ein Denkmal, welches nach seinem Tode von seinemSohne vollendet wurde.

Giacomo Monti, ein bologneser Architekt, welcher zuModena die Kirche des heiligen Augustins und zu Bologna ,seiner Vaterstadt die schöne Kirche, Lorpus Lsirlstl genannt,erbaute. Für ihn selbst führte er einen der schönsten Palästedieser Stadt auf. Aber sein vorzüglichstes Werk und dasgrößte, was man in dieser Art kennt, ist die unermeßliche,ununterbrochene Reihe von Säulenhallen in Arkaden, die sichvon dem Thore von Saragossa in Bologna in einerLänge von zwei italienischen Meilen bis auf den Berg 6e11s6usr61s und bis zur Kirche erstrekt, die sich auf dem Gip-fel desselben erhebt. Monti errichtete auch den prächtigen