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Band XI.
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Pennsylvamsche Convention, 1838.

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Beweggründen geleitet wird ? Sobald das Gerichtswesen das Zutrauenund die Zuversicht verliert, welche es stets in der Zunngung des Volkesgenießen sollte, so wird es werthlos—es wird kernen Cent werth. Wolltihr die Gerichte unabhängig machen, so sichert ihnen das Vertrauen desVolkes—lasset sie die Zuversicht der Bürger gemeßen, alsdann werdendie Richter wagen, rechtschaffen, unparteiisch WtU-

Wre soll dieses geschehen? Ei, indem ihr, so viel als N'ogüch d e vrrst.chen Gefühle und die örtlichen Verhältnisse beseitiget. , Und die von mirvorgelegte Abänderung beabsichtigt jene Zwecke zu erreichen. ^ ^che werd von emem Fremden gerichtet—von eurem Manne, weiter voneurer andern, ja vielleicht weit entfernten Caunty kommt—welcher wen goder nrchts von euch oder euren Angelegenheiten weiß-welcher rnaftmeuerer Caunty wohnt—welcher keine Verwandten unter der ^ury gar.Kerne Freunde und keine Feinde sind in irgend einer Gestalt vor ihm.Vor einem solchen Manne—vor einem solchen Richter wird das Volt,meiner Ueberzeugung nach, weit lieber seine Rechtssachen entscherden las-sen, als vor einem solchen, der lange Zeit im Amte gewesen ist. HerrPräsident, ein Richter — um die Sprache des gelehrten Richters IN meinerNähe Hopkinson) zu borgen—sollte nichts von den Karteien wissen,

ausgenommen was im Protokoll steht—ausgenommen die Zeugenaussa-gen. Diese Regel ist festgestellt worden. Ich halte sie für durchaus rich-tig. Und, Herr Präsident, wenn es möglich wäre, einen Richter in Egyp-tische Finsterniß zu hüllen, so glaube ich, er könnte richtiger zwischen Mannund Mann entscheiden, als wenn er die Parteien vor sich steht. _vd) ,st'a-ge nicht darnach, ein wie großer Fremder er im Lande ist—er braucht nichtszu kennen, als die Gesetze des Landes—er soll keine unschicklichen Gefühlehinsichtlich der Parteien haben, und er wird Gerechtigkeit ausllden. Erwird nicht allein die Achtung und das Vertrauen aller Derer, die ihnkennen, verdienen, sondern er wird durchaus über ihrem Verdacht stehen;und eure Gerichte werden im Ansehen beim Volke steigen—sie werden ei-ne tiefe und feste Grundlage erhalten. Wenn also meine Abänderungdiese Zwecke erreicht, so wird das Volk große Wohlthaten daraus ärnten.Und ich kann nicht sehen, daß die Abänderung eine einzige üble Folge nachsich ziehen wird.

Ein anderer Vortheil, welcher aus der Abänderung entspringen wird,besteht darin: sie wird den Richter in Fähigkeit erhalten. Ich kenne keingrößeres Uebel, als wenn Richter unbeschäftigt sind. Sie müssen bestän-vig m ^.hatigkcit erhalten werden, damit sie ihrer seits nicht Zeit haben,ihren Sinn von den Pflichten des ihnen anvertrauten Amtes abzuziehen.Sie sollten zenem Amte und der Erfüllung ihrer Amtspflichten ergebensein ; und ihr Gebalt sollte so hoch gestellt werden, daß sie nicht in Ver-suchung gerathen, ihre Aufmerksamkeit von ihren Pflichten auf die Betrei-bung irgend eines Geschäftes abzulenken. Sie sollten stets Kopf undVand der Erfüllung ihrer Berufspflichten weihe». Alsdann würde das-Ansehen unserer Gerichte steigen.

Nun, Herr Präsident, welches sind die Einwürfe gegen die von mir vor,geschlagene Abänderung ? Der Haupteinwurf dagegen ist der, daß die-selbe die beigeordneten Richter abschaffen wird.