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Band XI.
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Pennsylvanische Convention, 1838.

Der Herr von Braver bemerkte, es sei gut, etwas gemeinen Menschen«verstand zu Hülfe zu nehmen, um das gemeine Recht zu überwiegen.Daß der Abgeordnete gemeinen Menschenverstand besitzt, ist nicht zu be-zweifeln, wohl aber, ob er viel vom gemeinen Recht versteht. Ich, sagteHr. P-, gestehe, wenn ich einen Canal oder eine Verfügung von einemsehr verwickelten Charakter gemacht haben wollte, so würde ich jenenHerrn ebensowohl zu Rathe ziehen, als irgend Jemanden sonst. Alleinhinsichtlich Rechtsangelegenheiten werde ich sonstwohin gehen. Da werde!ch lieber zu denen gehen, die gewohnt gewesen sind, sich mit dem Rechteall ihr Leben lang zu beschäftigen—welche große Erfahrung darin haben.Wo—ich wiederhole die Frage—hat irgend eine Klage Statt gefunden,daß das System nicht gut gewirkt hat? Wer hat von uns verlangt,diese Abänderung zu machen ? Worauf, frage ich, läuft die Abänderungdes Abgeordneten von Braver und jene des Herrn von Lancaster (Hrn.Hiester) hinaus ? Ei sie lauft auf nichts hinaus, und vermehrt nur denAbschnitt um so viel Wortschwall. Die bereits angenommene Abände-rung lautet also:

"Bis eine anderweitige gesetzliche Verfügung getroffen wird, sollen dieCourten von Common Pleas bleiben, wie dieselben gegenwärtig eingerich-tet sind. Nicht mehr als fünf Caunties sollen zu irgend einer Zeit in Ei-nen Gerichts-Distrikt für besagte Courten eingeschlossen werden."

Nun zu wünschen, daß hierzu noch alle die vorgeschlagenen Einzelheitenzugefügt werden sollten, ist ohngefähr wie der Wünsch jenes Neu-Englän«ders, welcher die ganze Welt und außerdem noch Halb Nantucket Habenwollte. Hier haben wir Alles gleich von vornherein, und dennoch wollendie Herren noch etwas mehr dazu haben. Der Herr von Braver (Hr.Dickey) hat triumphirend behauptet, es sei kein Fäll vorgekommen, wo diebeigeordneten Richter die Meinung des Gerichtspräsidenten überstimmten,ohne daß ihre Entscheidung in der Appellations-Court bestätigt wordensei. Man hat ferner behauptet, daß wo man einen Pfirsich findet, manauch eine Eichel findet. Es folgt indessen nicht, nach meiner bescheidenenAnsicht, daß Leute, welche niemals die Gesetze stndirt haben, und nichtsdavon wissen, fähiger oder eben so fähig sein sollen, wie Jene, welche dasRecht all ihr Lxben lang stndirt haben. Führet diesen Grundsatz durch,und schafft besser das Amt des Gerichtspräsidenten sammt und sonders ab.Führet das System durch, und ihr stellt den Grundsatz auf, daß ein un-wissender Mann fähiger ist, die Rechtsfragen zu entscheiden, als ein An-derer, welcher die Rechtswissenschaft zu seinem lebenslänglichen Studiummacht. Ich will hiermit nicht sagen, daß beigeordnete Richter im Gerich-te nicht von Nutzen sein können, wann es sich um örtliche Fälle bandelt.2ü jener Hinsicht habe ich nichts qenen sie zu sagen. Mein soäald alssie sich unterfangen, sich in andere Fragen einzumischen, so haben sie nichtsals Unheil angerichtet. Die Stadt und Caunty Philadelphia hat ein ei-genes System. Doch unter der bestehenden Consiitution sind die beige-ordneten Richter in andern Theilen des Staates abgeschafft, und dachSystem hat sich gut bewährt.

Wenn der Vorschlag des Herrn angenommen werden sollte, alsdannuruß eine neue Einrichtung der Courten Statt finden; und wir sollten -