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Band XI.
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Verhandlungen und Debatten.

diese Veränderung ; nnd wie ich es verstehe, so hat das Volk uns hiehkr'gesendet, uin solche Veränderungen zu machen, als nöthig sind, um dieThüren seine Schulhäustr zu eröffnen, damit sie Alle aufnehmen mögen,welche geneigt sind, in dieselben einzutreten.

Ich verstehe demnach, daß eine Veränderung verlangt wird — daß dieBolksstimme dieselbe fordert. Wir haben politische Parteien eine Verän-derung fordern sehen, als das, unter welchem sie handeln wollten; unddiese Rücksicht dürfte einen solchen Einfluß auf uns gehabt haben, daßwir uns veranlaßt fanden, unsere Stimmen zu verändern.

Es ist gesagt worden, daß wir im Begriffe stehen, die Thüren unsererSchulen zu weit zu öffnen. Können die Tbüren den Kindern der Republikzu weit geöffnet werden, wenn wir bedenken, daß der Gouvrrnör unseresStaats erst vor drei Jahren uns verkündigte, daß in Pcnnsnlvanicn dreihundert und siebenzig tausend Kinder seien, welche die Buchstaben ihresAlphabetes nicht wüßten-welche weder schreiben noch lesen könnten.Und dennoch giebt man die Besorgniß zu erkennen, daß wir die Thürenunserer Schulen zu weit öffnen; daß Nachtheil zu befürchten steht vondem mächtigen Einströmen von Schülern, welche rinströine» mögen, sobalddie Thüren ihnen geöffnet werden. Ich vertraue zu Gott, daß der Zu-drang so stark sein möge, daß alle Kinder in der Republik mögen unter-richtet werden, und daß wir nie wieder von unserm Gonvcrnör einen Be-richt höre» mögen, dessen Einzelnhciten dem Volke dieser großen Regublikso sehr zur llnehre gereichen möoen.

Man läßt sich weitläufig über die Erziehung der Armen aus. GewisseHerren in dieser Convention legen zu deren Gunsten eine besonders ängst-liche Besorgniß an den Tag. Mein Herr, wir sind nicht hierher geschickt,um Gesetze für die Armen zu geben. Wir sind nicht von den Armenpfle-gern hierher berufen—noch um Armen-Tarcn zu erbeben, oder Almosen-Unterstützung zu gewähren. Wir sind hier, um für den ganzen StaatGesetze zu geben, nnd für nichts als den ganzen Staat; und wir sindhier, gerade über diese Frage, um die in allen Gesuchen, welche gehörtworden, angesprochenen Erziehungsmittel zu besorge». Wir sind mitrinein Worte hier, um Vorkehrung für die Bedürfnisse des Volkes zutreffen. Sollen wir zu der alten Conflitntion zurückkehren, und hintereiner Fcuse, oder innerhalb der Scheidcmancrn eines Gefänguißgebirteseinen Schoppen errichten, um die Armen darin erziehen zu lassen'? Sol-len wir fortfahren, diese lluterscheiduug Zwischen den verschiedenen Klas-sen unserer Bürger im Schwünge zu erhalten? Ist dies das Staats-klugheitsverfahren, welches wir in dem gegenwärtige» aufgeklärten Zeit-alter der Welt zu befolgen baden ? Wenn es irgend einen Ort giebt, woalle Menschen gleich sein sollten, so ist es in dem Sckmlhaiise und imGrabe. Wenn wir zu der Constitntion von I7k)0 zurückkehren, so werdenwir jeden Schritt hemmen, welcher im Fortgange unseres Erziehuiigv-spstemes geschehen ist.

Wenn wir zu der alten Constitutiou zurückkehren, so werden wir alleSrktcn-Schulen wieder beleben, welche in verschiedenen Tbcilcn desStaates errichtet waren — der Jude in der Synagoge — der Katholik inf.'tuem Gottesverehrungsorte. Und die Knaben in den Straßen werden