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Verhandlungen und Debatten.
Wir baden häufig selche Propheten und Träumer unter uns, welche wir"mit Feuer und Holzstoß verfolgen : ich glaube, die kürzeste Eur, wenigestcns für Einige, wäre in Bedlam gewesen."
hasset mich also fragen, wünschen die Herren in dieser Republik eine'uneheliche Verbindung von und Staat zu sehen—eine gemästete,
verdorbene und faule Priesterschaft—welche Zwist und Hader unter im'fern Bürgern ausstreut, die Früchte des Fleißes verschlingt, die gewöhnelichcn Freuden des Hebens verachtet, und unter dem Deckmantel derFrömmigkeit jedes Laster in den« schwarzen Register sittlicher Verdorben-heit verübt.
Ich ersuche sie, ehe sie dem Lande den Fluch dieses schrecklichen Unheilsausladen, auf die warnende Stimme eines Mannes von Hohem Anseheuzu hören—des verstorbenen gelehrte» und würdigen Englischen Gcistli-chen, der in seinem Vaterlaudc die praktische Wirkung des Systems auf-merksam beabachtet hatte. Der Ehrw. Robert Hall erklärt in seinemWerke, betitelt: "Verträglichkeit des Christenthums mit der Freihcits-liebe," ohne Anstand, daß "die gerühmte Verbindung zwischen Kircherrad Staat, au welcher man so viele Lobreden verschwendet bat, wenigmehr gewesen zu sein scheint, als ein Bündniß zwischen den Priestern undder tvrlrlichcn Obrigkeit, um sowohl die bürgerlichen als religiösen Frei-Heike» des Menschengeschlechtes zu verrathen."
Was ist eine Mligiousprobe anders als eine verdeckte Verbindung zwi-schen Kirche und Staat; der Keim einer Priestcrherrschaft; der Grund-stein zu >y»c»i großen Rational-Religions-Gebünde; die Anfangöstufcjener schrecklichen Krankheit, welche, wie die Erfahrung zeigt, den Stacits-körper zuerst heimlich angreift, alsdann zerrüttet und am Ende zerstört ?Dies ist dem Grundsätze nach'genau dasselbe.wie der willkülwliche Gewalt-befehl von Jakob I.: "Ich wN»nnr Eine. Lehre und Eine Kirchenzucht,Eine Religion im Wesen und in der Frem haben." Ich gestehe euchoffen, ich sehe keine Verschiedenheit zwischen dem Einen und dem An-dern.
i>ludi siebt der Gewissenszwang nicht allein in gerader Feindschaft mirdein Elnüstenthnm, mit freier Regierung und einem unfgeklärten Zeitalter,Puder» eben so sehr mir den milden und gerechten Grundsätzen unsererVorfahren. Was bewog sie, das Land ihrer Geburt, ihre Verwandtenund Freunde zu verlassen, um den weiten „nd gefahrvollen Ocean z»durchkreuze», und sich den Gefahren und Entbehrungen eines Wildniß-'ebeus in entfernte» Ländern und auf uiiwirthbarenKüsten aussetze» ?'Was nid' den katholische» Lord Baltimore, den Puritaner Rogerliams and den Quäker William Penn. den Anblick civ'lisirter, obscho»
ausame', Menschen zri fliehen, und die Anfledlnng von Eolonien zu «»'ieeiiclvnen V
Ee geschah, um cen Religionsprvben und Strafgesetzen zu entgehe»,welche Gehorsam gegen die best/!,ende Kirche verlangten. Ewige 2wr-.aininng in rtnnii nne! forschten Lande schien besser in ibren Auge», alsdn-Anstirbnng religiöser Fieihcit; und weit weg vom Bereiche ihrer Un-