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Band XI.
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Verhandlungen und Debatten.

bekennt, unfähig erklären, wenn sie es für schicklich hält. Ist es zum Bei-spiel nicht unvernünftig, daß einem Manne, der znr ersten Klaffe gehört,alle seine bürgerlichen Rechte gestattet werten sollen, während ein andererMann, der an zukünftige Bestrafung jedes Vergehens glaubt, aber glaubt,daß die Strafe in dieser Welt Statt findet,ausgeschlossen werdensoll? Beide glauben an die Lehre künftiger Bestrafung, und beide glau-ben, daß dieselbe nicht ewig dauern werde;—allein der Eine glaubt, dieStrafe werde i» dieser Welt Statt finden, wäbrend der Andere glaubt,sie werde in einer andern Welt Statt finden. Und dennoch gestattet dieseBestimmung in der Constitution von 1790 der Gesetzgebung, einen unver-nünftigen und abgeschmackten Unterschied zwischen beiden zu machen-Herr Präsident, dieses ist ein Ucberbleibsel der alten religiösen Blindgläu-bigkeit, welche in der Welt bestand, und es ist wünschenswerth, daß allesolche Spuren sobald als möglich ausgerottet werden sollten ; je eher, jebesser. Der Abgeordnete von Waschington hat gesagt, daß in Frankreichdas Unterlasse» derAnerkennung der Religion in der Constitution allcGesetz-losigkeiten ».alles Blutvergießen hervorbrachte, wodurch die Revolution injenem Lande sich auszeichnete—oder etwas Aehnlichcs. Ich stimme deMHerrn in dieser Ansicht nicht bei; ich glaube nicht, daß sie von den That-sachen unterstützt wird. Ich glaube, man hat den Robespicrre als denblutgierigsten aller blutgierigen Charaktere, die in der Französische» Re-volution eine Rolle spielten, angeführt. Jedenfalls steht er in solchemRufe ; und wenn der Herr die Beschaffenheit und Geschichte jener Revo- Ilntion betrachte» will—ich meine irgend eine genaue Geschichte jener Zei-ten—lo wird er finden, daß Robespierre, anstatt ein Ungläubiger in derReligion ;» sein, in der That für einen religiösen Schwärmer galt. Etbegünstigte eine Sekte, an deren Spitze, wie ich glaube, Eatharina Peottestand; und dennoch wurde eben soviel Blut von der einen, wie von derandern Seite vergossen. Es wnrde eben so viel Blut von den Monar-chisten in der Revolution vergossen, als von irgend einer andern Partei,und die Ronarchisten gehörten im Allgemeinen zur christlichen Religion-Man wird wahrscheinlich keinen Zweifler in Rcligionssachen finden, wel-cher die Andersgläubigen zu Tode verfolgt, und dennoch wird man dirBekenner der göttlichen Lebren des Christenthums Diejenigen, die ihne»entgegengesetzt sind, zu Tode verfolgen sehen, mit unmittelbarer Verle-tzung jener nämlichen Religion, welche sie als Richtschnur und Führen»ihrer Handlungen bekennen.

Hr. P o r t e r, von Rorthamptvn, sagte: als Vorsitzer der Committtt,welche es unzweckmäßig gehalten hat, irgend eine Veränderung in diesesBestimmung der Constitution von 1790 zu mache», da dieser Gegenstandder Committee durch den Beschluß No. 43 überwiesen wurde, welcherin dem Berichte No. 22 findet—verlese ich den folgenden Auszug von & tVte 207 des ersten Bandes des Tagebuchs

"No. 43. Vorgelegt von Hrn. Keim, von Berks, wodurch diese EoM-mittee angewiesen wird, "zu überlegen, ob es zweckmäßig ist, die Cou">-tntion so abzuändern, daß für immer in diesem Staate allen Mensw"die freie Uebung und Bekennung religiösen Glaubens und der GottesverEhrung gestattet werde; allein daß die hierdurch zugesicherte Gewiss»^