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Verhandlungen- und Debatten.
sein, würde von Rechtswegen zur Freiheit befugt sein; und Niemandwürde nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit auf dessen Sklavendienstceinen Anspruch haben. Aber da wir einmal, oder unsere Vorfahren füruns, einen Vertrag eingegangen baden, welcher mit unseren Naturrechteneinigermaßen unverträglich sein soll, so sollten wir sorgfältig die Urkundestudiren, und deren Inhalt erwägen, ehe wir die Behauptung aufstellen,daß dieselbe uns aufgäbt, Leuten, die keines moralischen Vergehen schul-dig sind, die Gelegenheit einer unparteiischen Untersuchung und jener Vor-rechte des Verhörs zn rauben, die dem schändlichsten Verbrecher zuge-sichert sind.
Vor wenigen Tagen sagte man uns, die Bundcs^Constitution verlangevon uns, daß wir die farbigen Leute des Stimmrechtes berauben sollten,da dasselbe ein s) oliti scsse 6 R c ch t sei; allein wir könnten ihnen denGenuß aller bürgerlichen Rechte, eben sowohl wie den Weißen,verstatten. Jetzt hat man einen ander» Ton angestimmt, und man sagtuns von derselben Seite her. die nämliche Bundesverfassung verlangeauch, daß wir sie ihrer bürgerlichen Rechte berauben sollten, welche vonweißen Leuten unter ihre kostbarsten Erbgute gerechnet werden. MeinCollege hat im Wesentlichen gesagt, so lange als ein einziger Staat derUnion Sklaverei billige, so lange seien alle anderen Staaten moralischverbunden, demselben zu deren Erhaltung beizustehen, und von dieserVerpflichtung finde kein Mittel eines ehrenvollen Rücktritts statt. Ichkann die Richtigkeit dieses Schlusses nicht zugeben. Ich werde nicht alsThatsache Dasjenige anerkennen, was der Ehre der großen Männer,welche die Constitntion der Union entworfen, so wie dem Volke derverschiedenen Staaten, welche dieselbe annahmen, so schimpflich seinwürde.
Man hat uns in dieser .stalle gesagt, O'Conncll habe unser Land ver-läumdet; allein gewißlich hat uns O'Conncll niemals etwas so Schimpf-liches nachgesagt als Dieses. Wenn die Herren einen Eifer fühlen, dieEhre des Landes gegen die angeblichen Ncrläumdnngen von O'Conncllzu vertheidigen, so müssen sie erwarten, daß auch ich einigen Eifer fühle,unser Land gegen größere Verlänmdnngen zu vertheidigen. Indem ichdasselbe also vertheidige, so behaupte ich hier bedacht und feierlich, daß dirStaaten dieser Union niemals einen Vertrag eingiengen, welcher sie ewi-ger Sklaverei verbände; und ferner, daß dieselben niemals einen Ver-trag eingiengen, welcher die Absicht hatte, die Sklaverei zu verlängern,noch gewisse Menschen fortwährend des Rechtes eines Gcschwornen-Ver-hörs zu berauben. Vor einem solchen Vertrage würden die Patrioten,welche die Constitntion entworfen, und das patriotische Volk, welches die-selbe genehmigte, mit Abscheu zurückgebebt sein. Unsere Vorfahren vcr-
- pflichteten sich niemals, daß ihre Nachkommen auf immer, ohne die Fre>-heit eines Zurücktritts von der Verpflichtung, ihren Beistand leihen sell-
- ten, um Menschen in der Sklaverei zu halten, oder die derselben Entlan-. fcnen in die Sklaverei zurückzubringen. Das Volk dieses Staates wnr• zu der Zeit, als es die Constitntion der Bundesregierung genehmigte,
Sklaverei durchaus entgegen, wie es durch die Annahme der Äbolitions-Aktc offenbarte, sowie durch die Entwerfuug einer Staats-Constitutw"-.die keine Rechts-Unterschied zwischen den weißen »nd farbigen Lentei